RTF Buchholzer Heidetour '09, Buchholz (Berichte + Bilder)

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ljurecz
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RTF Buchholzer Heidetour '09, Buchholz (Berichte + Bilder)

Beitragvon ljurecz » 10.05.2009, 20:34

Bild

Ich glaub dies Bild sagt schon eine ganze Menge...

Ein wunderbarer Tag war das heute in Buchholz und Umgebung. Ich war mit einigen Jungs von meinem Verein unterwegs, unter anderem mit RSG-Arne und kuexta, traf außerdem noch Thali und einige weitere mir bekannte Gesichter und genoss die Fahrt auf der 75 km-Strecke in vollen Zügen.
An Orga und Ausschilderung gabs meiner Ansicht nach überhaupt nichts auszusetzen. Es war einfach schön :D

Hier ist mein Bericht:
http://lucianolodi.sapori-colori.de/rtf ... ur_09.html

Beste Grüße
Luciano
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RobertM
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Beitragvon RobertM » 10.05.2009, 22:34

Puh... jetzt sind erst mal die ersten 400 von 980 Fotos hochgeladen. :shock: Der Rest folgt noch.

EDIT: Es sind nun alle Fotos hochgeladen. Bei Interesse verschicke ich auch einzelne Fotos in voller Qualität. Bericht folgt heute Nachmittag.

Buchholzer Heide Tour 09 Teil 1

Buchholzer Heide Tour 09 Teil 2

Buchholzer Heide Tour 09 Teil 3
Zuletzt geändert von RobertM am 11.05.2009, 11:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 11.05.2009, 00:27

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20027.jpg">

Jens vom ESV Fortuna Celle schrieb:

RTF Buchholzer Heidetour der RSG Blau-Weiß-Buchholz am 10.05.2009

Nach unserer gestrigen RTF-Ausfahrt in Laatzen traf ich mich heute mit Manfred gleich wieder, nun in Buchholz i. d. Nordheide, um an der allseits beliebten RTF der RSG Blau-Weiß-Buchholz an den Start zu gehen. Nach unseren Erfahrungen der letzten Jahre ist diese Veranstaltung aufgrund der Organisation und Streckenführung ein Muss für jeden RTF-ler, was sich auch heute wieder bestätigt hat. Aus diesem Anlass ging auch gleich meine bessere Hälfte heute mit auf die Reise, um bei bestem Radfahrwetter die landschaftlichen Reize der Nordheide auszukosten.

Zunächst starteten Manfred und ich gemeinsam mit dem wohl einzigen Radler der SG Bomlitz/Löhnsheide im Trio, um unserer Beine vom Vortag in Schwung zu bringen. Allerdings mussten wir auf dem Weg zur Kontrolle in Garlstorf schon einige Höhenmeter überwinden, aber der leichte Westwind gab unserer Fahrt zusätzliche Impulse, sodass wir noch Luft für einige Gespräche hatten. Über Holm und Dierckshausen ging es vorbei am Wildpark Nindorf-Hanstedt zum K1 in Garlstorf des heutigen Tages. Hier begrüßte uns bereits ein aufgewecktes Team, das ihren Kontrollpunkt perfekt vorbereitet hatte. Für uns war frisches Obst, Müsliriegel in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Rosinen- aber auch Wurstbrot sowie leckere Uelzena-Getränke bereitgestellt. Die eigens für die Veranstaltung präparierten „Stempelautomaten“ waren hier mit schwarzer Farbe bestückt. Die für den Stempelaufdruck erforderliche Kontrollkarte war perfekt ausgearbeitet, mit einer detaillierten Streckenkarte versehen, auf wasserfestem Papier in Farbe gedruckt, professionell hergestellt.

Mit einer herannahenden Speed-Gruppe wurde Hubertus als unser dritter Fortune des heutigen Tages nun auch ans Buffett herangespült. Gleich ging es mit einer größeren Gruppe weiter, die unseren heutigen Vorstellungen nicht entsprach. So überquerten wir drei gemeinsam mit unserem Bomlitzer Freund die A7 in Richtung Egestorf, wo sich eine der Tourenteilungen befand. Aufgrund der neuartigen Beschilderung wurde jedem Fahrer der Abzweig unmissverständlich in Blau-Weiß angezeigt. Ein Dank gilt der von Heide-Biker Karsten geführten MDS Messebau GmbH, die für die Anfertigung aller optischen Accessoires dieser Veranstaltung verantwortlich zeichnet. Hier wurden neue Maßstäbe gesetzt!

Gleich in Eyendorf gingen Manfred, Hubertus und ich vorerst allein auf die Zusatzschleife für die 151 km Runde. Auf dem Weg gen Norden fuhren zwischen Salzhausen und Garstedt weitere Fahrer auf unser Grüppchen auf. Allerdings harmonierte diese Gruppe nicht, jeder fuhr irgendwie im Wind, es kam keine Ordnung in die Gruppe. Manfreds Vorderrad fing wegen zu geringem Luftdrucks auf den Abfahrten an zu schwimmen. So ließen wir die Gruppe mit Hubertus bis zur nächsten Kontrolle ziehen.
Nach dem Richtungswechsel hinter Wulfsen erreichten wir weiter südlich den K2 in Vierhöfen. Hier wartete Hubertus schon ungeduldig. Die Verpflegung war auch hier wieder Spitze, besonders das rote Uelzena-Getränk war sehr lecker. Gestempelt wurde jetzt passend zur Getränkefarbe in Rot! Nachdem Manfred den Schlauch am Vorderrad wieder prall mit Luft gefüllt hatte, kam die nächste Gruppe zur Kontrolle. Mit dabei waren unsere Bremer Vereinskollegen Daniela und Harald von Radschlag Bremen. Ab hier positionierte sich eine Achterformation, die bis ins Ziel Bestand hatte. Zu unserem Fortuna-Quintett, gesellte sich Georg und ein weiterer Radler aus Hamburg, der zuvor gestürzt war und von Diana und Harald bis zu uns begleitet wurde.

Über Putensen, Raven und Soderstorf ging es südwestlich in Richtung K3. Der Achter funktionierte sehr gut, die Kilometer wurden sauber abgespult. Leider musste wir dann doch unsere schöne Fahrt ein wenig unterbrechen. An dem äußerst schräg verlaufenden Bahngleis bei Grevenhof hatte sich eine Damengruppe in den Schienen trotz Gefahrenschild verheddert. Ein Sturz war die Folge. Eine Gruppe des VFL-Stade hatte sich gleich um die Verletzten gekümmert und medizinische Hilfe angefordert. So setzten wir etwas betrübt unsere Reise nach Süden fort.

Am K3 bei Hützel bot sich das uns gewohnte Bild vom Verpflegungsangebot. Die Stempelfarbe war passend zum Wald in grün gehalten. Unsere Achtergruppe setzte die Fahrt um Bispingen fort und trotzte dem mäßigen Westwind. Nun tauchten wir in den Naturschutzpark Lüneburger Heide ein. Mit Behringen, Oberhaverbeck und Niederhaverbeck ging es durch ganz beschauliche Orte unweit des Wilseder Berges. Nach einigen Höhenmetern fuhren wir entlang der B3 gen Norden. In Höhe Groß Todtshorn bogen wir links ab, um zum K4 in Kampen zu gelangen. Im großen Getümmel entdeckten wir auch gleich Helmut und Lokalmatador Karsten, der alles bestens im Griff hatte. Ein kleiner Junge stempelte mir stolz den vierten Stempel in blau-weiß in die Karte. Nach einigen Tresengesprächen nahm die Achterformation heute ein letztes Mal wieder Fahrt auf. Über Tostedt ging es nun zielstrebig zum Ausgangspunkt unserer Runde zurück. Beim Zielsprint wurden noch von Forumsmitglied Robert Zielfotos geschossen.

Nach ca. 4:40 h Fahrzeit und gut 650 hm beendeten wir fünf Fortunen wohlbehalten diese schöne RTF-Runde. Vom Veranstalter war alles bestens organisiert, sogar das Wetter war optimal. Die Strecke war in blau-weiß immer gut ausgeschildert, die Verpflegung ließ keine Wünsche offen. Wie in den vergangenen Jahren hat es wieder so richtig Spaß gemacht. Die fleißigen Helfer im Anmeldebereich und auf der Strecke waren für alle Belange der Teilnehmer gerüstet und hatten stets ein freundliches Wort parat. Alle Beteiligten waren mit Herzblut dabei, vielen Dank dafür von den Celler Fortunen. Wir kommen im nächsten Jahr gern wieder.

Bevor wir die Heimreise antraten, ließen wir bei einem Kaffee und Malzbier unsere Tageseindrücke in der Sonne zusammen mit Helmut sacken. Auch meine Frau Waltraud konnte von ihrer 75 km Runde nur positives berichten. Trotz für sie ungewohnter Höhenmeter wird sie diese RTF am Muttertag in guter Erinnerung behalten.

Fotos wurden heute von Manfred und auch einige von mir geschossen.
<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... tml">Diese und die Bilder von tierfreund23 und Helmut stehen hier</a>.

Jens
Zuletzt geändert von Helmut am 09.03.2013, 13:21, insgesamt 5-mal geändert.
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Beitragvon Helmut » 11.05.2009, 09:23

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20080.jpg">

Nun sind die Bilder von tierfreund23 Thomas und mir sowie Manfred und Jens vom ESV Fortuna Celle online. Sie stehen hier:

http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... index.html
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Beitragvon Tightbob » 11.05.2009, 13:19

Klasse Bilder Robert und Helmut :) :D
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RobertM
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Beitragvon RobertM » 11.05.2009, 23:49

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20188.jpg">

Da die Buchholzer Heide Tour letztes Jahr meine zweite RTF war, war es auch dieses ein Muss. Gegen 07:30 Uhr, nach dem ich alles Nötige im Auto verstaut hatte, machte ich mich gen Buchholz auf.

Auf dem Weg über die Landstraßen, konnte ich mir ein Bild von einigen Strecken der RTF machen, die letztes Jahr schon befahren worden sind. Kurz vor 09:00 Uhr erreichte ich Buchholz. Leider führte das erste RTF-Schild was ich gesehen habe, in einen Baustellenbereich der sich leider nicht mit dem Auto bewältigen lies. Nach einer kurzen Drehung und ein paar Straßen weiter, fand ich das nächste RTF-Schild und wurde dann auch zum Start geleitet. Wie letztes Jahr schon, wurde man von den Einweisern in Empfang genommen und auf den Parkplatz dirigiert.

Rad und Ausrüstung vorbereitet und auf zur Anmeldung. Am Start stand schon der erste Pulk von Radlern. Nachdem ich meine Startnummer geholt hatte, bin ich noch zum Auto zurück, da ich es doch noch etwas kühl fand. Auf dem Weg zum Auto habe ich noch Thomas (tierfreund23) getroffen, der dann später am letzten Kontrollpunkt als Helfer tätig war.

Wie letztes Jahr fuhr ich auch diesmal die 75er Strecke. Es hätten auch mehr sein können, doch fuhr ich ja schon Samstag in Schwerin und letzte Woche kam ich kaum zum Training. Wen ich nicht am Start angetroffen habe, war Helmut. Hatte mir schon gedacht, dass der Wecker mal wieder nicht gegen Helmut ankam. :HaHa:

Meine Startgruppe hatte eine gutes Tempo drauf, doch musste ich etwas zurückschalten, da meine Muskeln noch nicht ganz wach waren. Nach etwa 15 Km war ich dann wieder bei Kräften. Die ersten Anstiege konnte ich gut meistern, im Vergleich zum letzten Jahr habe ich mich hier verbessern können. So hängte ich mich der einen oder anderen Gruppe an.

Am ersten Kontrollpunkt der 75er traf ich dann auf Andrea, die mit ihrem Liegerad unterwegs war. Nach einem kurzen Check der gebotenen Speisen und ein paar Fotos später machte ich mich wieder auf die Strecke. Unterwegs trifft man ja so den ein oder anderen Autofahrer, der seine Fahrkünste überschätzt. So wollte jemand eine schnelle Gruppe überholen, von vorne kam Gegenverkehr, hat die Geschwindigkeit falsch eingeschätzt und daraufhin dicht hinter der Radgruppe eine Vollbremsung samt quietschender Reifen hingelegt. So gab es auch Autofahrer, die keinen ausreichenden Seitenabstand beim Überholen zu den Radlern einhielten.

An meinem zweiten Kontrollpunkt habe ich dann Thomas wiedergetroffen, einwenig geschnackt, Trinkflaschen wieder aufgefüllt, von Karsten alias Heide-Biker mit einem Megaphon begrüsst worden und dann wieder auf den Weg gemacht zum Endspurt. Gefahrene Zeit war bei mir 2h 40min. bei einem Schnitt von 28,64 km/h. Mein Puls hielt sich bei einem Schnitt von 170 auch in Grenzen. Wo hier aber noch Verbesserung drin steckt.

Das Ziel erreicht, Nummer fotografiert, abgegeben und zum Auto zurück. Da sich die Parkplätze oberhalb beim Start gelichtet haben, bin ich zurück zum Auto und habe es umgestellt. Da ich noch meine Spiegelreflex im Auto liegen hatte, hatte ich die Idee noch ein paar Fotos vom Zieleinlauf zu machen. Da ich in einem Telefonat mit Thomas noch erfahren hatte, das Helmut doch noch auf der Strecke unterwegs war, wartete ich auf ihn.

Alles drum und dran, wieder eine gelungene RTF-Veranstaltung, die einen erneuten Besuch im nächsten Jahr voraussetzt.
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Beitragvon Helmut » 12.05.2009, 00:54

RobertM hat geschrieben:Wen ich nicht am Start angetroffen habe, war Helmut. Hatte mir schon gedacht, dass der Wecker mal wieder nicht gegen Helmut ankam.
Stimmt, ich hatte kein Problem mit dem Wecker, der hatte eines mit mir. Mir war unterbewusst klar, dass wir uns eh (fast) alle in Kampen und am Ziel treffen würden.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Helferperspektive und Gleisproblem

Beitragvon Con-Rad » 13.05.2009, 10:18

Als Helfer bei der Heidetour haben wir uns über die positiven Beiträge gefreut. So sehr, dass ich den Bericht von Jens und einige Fotos für unsere Seite ausgeliehen habe. (Natürlich entsprechend verlinkt). Wer das nicht duldet, möge mir umgehend Bescheid geben!
Allerdings geht mir das Problem mit den im spitzen Winkel verlaufenden Gleisen nicht aus dem Sinn. Warnschilder alleine helfen bei Gruppen wenig, weil besonders der rechts Fahrende kaum Möglichkeiten hat, den Winkel durch einen Schlenker zu entschärfen. So habe ich mir an einer entsprechenden Stelle beim Mittenachtsmarathon in Nortorf nach einem Schlenker in linker Position, trotz deutlichster Handzeichen, Gemecker eingefangen. Es hilft eigentlich nur, den Mitfahrern vorausschauend genügend Spielraum und Abstand für solche Manöver einzuräumen und dabei auf überholende Autos achten, die sämtlich kein Verständniss für solche Aktionen haben. Was ist also die beste Maßnahme, um solche Unfälle in Zukunft zu vermeiden?
Die ganze Warheit mit Bildern unter:
www.radsport-buchholz.de
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Beitragvon devil666 » 13.05.2009, 18:41

Kann den vor mir Schreibenden auch nur beipflichten! Die Heidetour ist einer der schönsten RTF, die ich bisher gefahren bin, speziell zwischen Putensen und Schwindebeck ahnten meine Freundin und ich uns irgendwo im schönen Südtirol! Nicht wegen der Berge, sondern wegen dem Duft, der aus den Wäldern kam, superschöne Landschaft!

Nur diese Eindrücke wurden durch den Sturz meiner Freundin kurz danach an besagter Stelle unterbrochen, und so behielt ich diese RTF mit einem kleinen Beigeschmack in Erinnerung! Was aber im Endeffekt von uns selber verschuldet war, obwohl diese Gleise kurz vor K3 sehr böse sind! Vielleicht habt Ihr irgendwie die Möglichkeit, dieses Streckenstück herauszunehmen, zu umfahren o. ä.

Aber man muss es auch mal positiv sehen, wenn die Zahlen einigermaßen richtig sind, die ich von einem Blau Weiß Mitglied gehört habe: dann sind von ca. 800 Teilnehmern "nur" 12 gestürzt! Man hat immer Personen am Start, die stürzen! Macht auf jeden Fall weiter so und wir werden nächstes Jahr wieder kommen und die Stelle bei Grevenhof besonders im Auge haben.

VG Markus
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Dr. Schmerz
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Beitragvon Dr. Schmerz » 24.05.2009, 18:12

Das Thema Gleisprobleme kurz vor Steinbeck ist nicht allein durch Schilder oder Helfer vor Ort zu beseitigen. Ich sehe hier echte Defizite im fahrerischen Können und in der Radbeherrschung vieler Teilnehmer. Meine Behauptung möchte ich mit folgender Beobachtung belegen.
Ich gebe seit ca. 10 Jahren Training und stelle bei meinen Technikeinheiten mit den diversen Gruppen immer wieder fest, dass viele Fahrer es nicht sicher schaffen das Vorderrad oder das Hinterrad anzulupfen. Wenn dann auch noch mit dem Rad gesprungen werden soll, ist der Bikejero mit seinem 7,3kg Carbon Boliden meistens völlig überfordert.
In Schwindebeck verlaufen die Schienen im 45 Grad Winkel zur Straße und weisen eine Überhöhung von ca. 3 cm auf. Stumpf überfahren leidet ohne Lupfer die Felge. Wenn aber die Schienen im spitzen Winkel angefahren werden schlägt es einem den Lenker (ohne Lupfer) brutal aus der Hand.
Die Folgen sind leider unübersehbar...
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Beitragvon Helmut » 24.05.2009, 18:58

Dr. Schmerz hat geschrieben:Das Thema Gleisprobleme kurz vor Steinbeck ist nicht allein durch Schilder oder Helfer vor Ort zu beseitigen. Ich sehe hier echte Defizite im fahrerischen Können und in der Radbeherrschung vieler Teilnehmer.
Da hast Du zweifelsfrei Recht, aber was soll einem diese Erkenntnis bringen?

Wenn ich eine RTF für ca. 800 Teilnehmer ausrichte, werden sicherlich viele dabei sein, die ihr Rad nicht perfekt beherrschen. Wenn dann an einer bekannten Gefahrenstelle alle Jahre wieder zahlreiche Teilnehmer stürzen und ebenfalls alle Jahre wieder der ein oder andere in Folge des Sturzes ins Krankenhaus gefahren werden muss, sollte die Frage erlaubt sein, was man seitens des Veranstalters noch zur Absicherung der Gefahrenstelle tun kann. Die Schuld auf die Fahrer zu schieben, ist nicht zielführend.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Dr. Schmerz » 06.06.2009, 00:48

Ich versuche nicht den Fahrern pauschal die Schuld zuzuweisen. Auch ich beherrsche mein Rad sicher nicht perfekt. Es war lediglich ein Hinweis, durch welche Umstände ein Fahrer an dieser Stelle stürzen kann. Wenn, durch diesen Hinweis, sich der eine oder andere Fahrer bei seiner nächsten Ausfahrt mit diesem Thema beschäftigt und auch nur ein Sturz damit vermieden werden kann dann ist doch schon sehr viel erreicht.
Aber das der Fahrer sehr viel für seine eigene Sicherheit und die Sicherheit der Mitfahren tun kann (muss), bleibt doch wohl unbestritten.

Als ehemaliger Mitveranstalter und Streckenverantwortlicher der Alpe d´ Hittfeld habe ich jedes Jahr, die Anzahl, die Größe und den Informationsgehalt der Schilder vor dem Bahnübergang aufgebohrt. Das heißt: 3 große eindeutige Schilder + die 4 Schilder der Bahn haben nicht gereicht um alle Fahrer für diese Gefahrenstelle zu sensibilisieren. Die Leute sind trotzdem -abgestiegen-! Ich weiß beim besten Willen nicht warum die Schilder soooo wenig Beachtung finden... Kannst du mir das verraten?
Aber du hast natürlich auch Recht, wenn du fragst, was der Veranstalter besser machen kann. Als Verantwortlicher für die
Alpe d`Seevetal (12.7.2009) habe ich mir schon vor diesen neuerlichen Unfällen Gedanken, um genau diesen kritischen Streckenpunkt gemacht.
Ein befreundeter Gummi-Techniker war vor Ort, um uns, wenn es dann möglich ist, ein Gummiprofil zur Entschärfung der Schienen zu basteln oder zu beschaffen. Leider ist das normale Gummiprofil zur Schienensicherung nicht einsetzbar.
Du siehst, mir liegt das Thema am (Veranstalter)Herzen!
;-)
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Radbeherrschung?

Beitragvon Con-Rad » 10.06.2009, 18:12

Um es vorweg zu sagen: Wir werden den spitzwinkligen Bahnübergang 2010 umgehen. Inzwischen ist eine ehemalige Holperstrecke frisch geteert und bietet sich als noch schönere Alternative an. Das haben wir am Montag in unserer Versammlung beschlossen.
Diese Stelle wird immer für Radfahrer gefährlich bleiben. Gummiprofile könnten möglicherweise helfen aber falls sich doch jemand hinlegt und die Schuld auf dieses Profil schiebt, würde das zu juristischen Scherereien führen. Ohne Genehmigung wäre das möglicherweise ein Eingriff in den Straßenverkehr.
Zu glauben, dass Stürze an Gleisen an mangelnder Radbeherrschung lägen, ist ein Irrtum. Sogar einer unserer besten Fahrer hat schon an dieser Stelle den Asphalt geküsst. An solchen Punkten sollte sich niemand zu sicher fühlen!
Der Radweg wurde, um einen stumpferen Winkel zu erreichen, verschwenkt. Vor einigen Jahren halfen unsere „Abschilderer“ einer 84zig –Jährigen Dame wieder auf die Beine, die genau diese Verschwenkung sportlich geschnitten hatte.
Also: Wir sehen uns im nächsten Jahr auf noch schönerer, entschärfter Strecke wieder.
Die ganze Warheit mit Bildern unter:
www.radsport-buchholz.de
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Beitragvon Heide-Biker » 14.06.2009, 11:34

Mit etwas Verspätung habe auch ich es geschafft einen Bericht über mein Helfer-Dasein zu erstellen.

Das einzige wirklich Interessante daran sind vielleicht die Fotos, auf denen viele Leute auf ihrem Raedern zu sehen sind. Wobei es sind schon so viele Fotos von Robert und Helmut veröffentlicht worden, dass diese eigentlich auch nicht mehr gebraucht werden. :Unentschlossen:
siehe auch: www.Radsportler-helfen-Nils.de
siehe auch: www.Heide-Biker.blogspot.com
siehe auch: www.Team-Mainplan.de

Viele Grüße aus der Nordheide

Karsten Niemann
Heide-Biker

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