EZF / Teamzeitfahren Hamburg-Berlin '11 (Berichte + Bilder)

Veranstaltungen in Norddeutschland und drumherum.
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Twobeers
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EZF / Teamzeitfahren Hamburg-Berlin '11 (Berichte + Bilder)

Beitragvon Twobeers » 16.10.2011, 14:21

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20Heimfelder%20Dirk%2017.jpg">

Fazit: bei Sonne braucht man deutlich länger als bei Regen. Bericht demnächst auf der ESK-Seite.

Viel wichtiger aber: wie gehts Angelo? Ich hab im Ziel gefragt und von Krankenhaus und vielen Stichen gehört, ihm auf jeden Fall gute Genesung.

Wir saßen von 19:00-21:00 im Schleusenkrug, die Dehydrierung war nicht aufzuhalten....

Twobeers

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20Mad-Mat%2046.JPG">

Bilder: Heimfelder Dirk
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 16.10.2011, 22:27

olaf hat geschrieben:
Helmut hat geschrieben:Ich wurde Euch gern die Bilder vom Zeitfahren und dem Drumherum zeigen, geht aber erst morgen. Vorher muss ich mir eine neue Tastatur kaufen. PC kaputt.

Du schreibst einfach zu viel Bild

Wie war es denn überhaupt <a href="http://www.smilies.4-user.de"><img src="http://www.smilies.4-user.de/include/Wetter/smilie_wet_016.gif" border="0" /></a>

Das wuerd' auch gern schreiben, aber die PC-Tastatur...

War ein Erlebnis; mehr darüber morgen.
Zuletzt geändert von Helmut am 18.10.2011, 02:13, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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condal
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Beitragvon condal » 17.10.2011, 06:34

Twobeers hat geschrieben:Fazit: bei Sonne braucht man deutlich länger als bei Regen. Bericht demnächst auf der ESK-Seite.

Da schließe ich mich an..dazu auch noch einen Mitstreiter verloren und eh raus.. :oops:

aber 2012???

Dafür am Sontag noch eine angenehme Abschluss RTF in Spandau mitgenommen..

Allen einen schönen Start in die neue Woche.. und natürlich gute Genesung an Angelo.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20Mad-Mat%2050.JPG">

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Twobeers
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Beitragvon Twobeers » 17.10.2011, 09:35

Bericht aus Berlin gibts hier http://eisenschweinkader.org/archives/2011/10/17/2898/

Danke nochmals an die Veranstalter!

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Beitragvon dirksen1 » 17.10.2011, 10:20

Mag nix schreiben, will das Erlebte für mich behalten. Es sind eh zu viele Eindrücke, Emotionen, Adrenalin-geschwängerte Momente, Endorphin-getränkte Gefühle, aber auch ein schlimmer Unfall, der einen großen Schatten wirft :(

Ich wünsche Angelo gute Besserung und dass er bald wieder auf die Beine und aufs Rad kommt...
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tailwind
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Beitragvon tailwind » 17.10.2011, 12:12

Twobeers hat geschrieben:Bericht aus Berlin gibts hier http://eisenschweinkader.org/archives/2011/10/17/2898/

Schöner Bericht! Gut geschrieben und zudem habe ich wieder ein neues F-Wort gelernt. :)
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Janibal
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Angelo

Beitragvon Janibal » 17.10.2011, 12:44

Erst mal ganz sachlich: Er hat selber "eingefädelt" und ist gestürtzt, bei ca . 35 Stuckies. Der Asphalt ist an der Stelle sehr rauh. Die Sanitäter haben es richtig ausgedrückt: Sieht mit viel Blut schlimmer aus als es ist. Was ist: Keine Brüche, Gehirnerschütterung nicht auszuschließen, Prellungen und tiefe Schnittwunden (genaues erspar ich mir). Stationäre Aufnahme in Krankenhaus Danneberg, Entlassung wohl am Dienstag.
Es wurde ein CT gemacht.

Und: Der Helm hat definitiv weitaus Schlimmeres verhindert.

Jetzt zu meinen Gefühlen: Je näher die Menschen einen stehen, desto tiefer der Schmerz für einen selber. Als Ersthelfer konnte ich noch Ruhe bewaren, da ich mir in der Woche davor selber den Kopf aufgeschnitten hatte und am Kopf blutet es immer stark. Angelo war zum Glück ansprechbar und so ist da nur das Gefühl, das Blut rinnt dir durch die Finger und nicht die Lebensgeister. Des weiteren hat das Umfeld sehr besonnen und erwachsen reagiert. Ein Autofahrer hat sofort angehalten und ist mit seinen Verbandskasten gekommen, die Stelle hinter der Kurve hat Uwe gesichert, Meinhard hat mit Hilfe von Bertholt (Ortskundig) den Krankenwagen gerufen und Anneke hat mir den "Rücken" freigehalten. Als die Lage geklärt war, haben wir Burkhard erreicht (Telefonnummer auf der Startnummer) und er ist sofort gekommen und hat sich um Material und Mensch gekümmert. Alle vorbeikommenden Fahrer haben sichtlich und wörtlich Anteilnahme gezeigt und "rausgenommen".

Was für mich bleibt, ist ein Bild von einen blutüberströmten Angelo, was ich hoffentlich über den Winter verdrängen kann, vergessen wohl nie.

Da hat gestern die Buchmesse in Frankfurt etwas für Ablenkung gesorgt und der Trend bei den Büchern ist definitiv Kochbuch und Lebenshilfe. Ein Titel hat die Vergangenheitsbewältigung in zwei Worten erklärt: Loslassen können.

Angelo wird wieder und es war bestimmt auch nicht seine Absicht, der Veranstaltung, die so schön kalt im Morgennebel begonnen hat, einen Dämpfer zu verpassen. Ich freue mich auf 2012 und auf die Bilder und Berichte von 2011.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20135.JPG">
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Beitragvon Twobeers » 17.10.2011, 13:07

"keine Knochenbrüche" und "das wird wieder" - Worte, die mich einigermaßen beruhigen.

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Tribelix
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Beitragvon Tribelix » 17.10.2011, 13:46

<b>Saison Abschluß mit einem Knaller</b>

Team FernSchnellGut fährt nach Berlin, mit dabei Stine und Hardy, der vierte Mann ist 3 Tage vorher mit Daumenbruch ausgefallen. Bei 0° um 5:45 sind wir am Start am Altengammer Fährhaus angekommen und gleich zum Frühstücken gegangen, letztes Jahr war an Sitzen nicht zu denken, dieses Jahr entzerrte sich das alles. Danach ging es dann zur Anmeldung und die Räder fertig machen. 10 min vor dem Start haben wir unseren dritten Mann gesucht, als wir ihn dann endlich hätten, waren es nur noch wenige Minuten bis zum Start. Wurde Zeit mal meinen HAC5 zu aktivieren und es zeigte sich mal wieder, dass er dringend eingeschickt werden muß, denn er ließ sich nicht starten. Mit 2 min Verspätung (Partner sprechen von gefühlten 5 min) ging es dann ohne Aufzeichnung los, GPS-Aufzeichnung muß langen.

Wir fuhren in einen wunderschönen Blutroten Sonnenaufgang, bei eisigen Temperaturen. Vielen Dank nochmal an Stine, die mich doch überzeugte wärmere Kleidung zu tragen, als ich es wollte. Ich wäre in Geesthacht wahrscheinlich gefroren vom Rad gefallen. Die Lampenhalterung an der Nabe erwies sich als gute Wahl. Zwischen Hohnstorf und Bleckede wurde es durch den Nebel noch mal zusätzlich unangenehm. Bei Neu Darchau haben wir Relef und Ulrike eingesammelt und leider sind sie uns in Hitzacker am Kniepenberg hinten weggefallen, wie der Rest der Gruppe vorne entfleucht ist. Am Vorabend hab ich noch über diese 7 km/h aus Südost gelächelt, aber "Steter Tropfen hölt den Stein", jedenfalls hatte Stine arg mit der Windkante zu kämpfen.

In Dömitz war es ja fast ein Forumstreffen und alle noch gut gelaunt. Wir haben uns dann doch viel zulange da aufgehalten. Als große Gruppe ca. 10 Personen (jetzt mit Hajobu) ging es dann flott weiter. Nicht weit entfernt stand Uwe links am Straßenrand und warnte uns, rechts sahen wir viele Radfahrer, ich erkannte Johanna und Janibal hatte jemanden (Angelo) mit Blutüberstömmten Gesicht im Schoß liegen, außer „Kacke, Kacke, Kacke“ fiel mir nicht viel ein, für ausreichend erste Hilfe war gesorgt. Ich hoffe es war weniger schlimm als es aussah und auf diesem Wege gute Besserung.

In Cumlosen hatte Hajobu hinten seinen zweiten Platten. Das hat uns zeitlich ein wenig zurück geworfen. Zwischen Klein Lüben und Groß Lüben hätte mein Track eigentlich abgehen sollen, hab aber irgendwie geschlafen, hinter Groß Lüben ist es mir dann aufgefallen. Um nicht den ganzen Weg zurück zufahren, sind wir direkt in Groß Lüben durch die durch eine Baustelle gesperrt Straße nach Bad Wiesnack und hier gleich die nächste Sperrung, hier wurde die Brücke neu gemacht. Also links abbiegen und in Crosser-Manier über den Wanderweg und die Fußgängerbrücke. Gut, dass wir uns verfahren haben, denn nach dem ursprunglichen Track, wären wir nicht an der Tankstelle vorbei gekommen. In Dahlen hat uns dann die Gruppe zurück gelassen, sie wollten die Schwächephase eines Team-Mitglieds nicht mittragen.

Die nächsten 120 km haben wir dann zu dritt abgeritten. In Rhinow haben wir nochmal unsere Getränke an der Tanke aufgefüllt. Diese unendlichen langen, geraden Kilometerangaben von 10 bis 16 km machen dich irgendwann fertig. Das Schild Falkensee kann ich auch nicht mehr sehen. 16 km durch den Wald, um dann nur noch 15 km durch die Stadt zu fahren. Das einzig gute waren die Bäume, sie gaben Windschatten und die Fahrt wurde auch zügiger. Um 17:47 waren wir dann endlich im Ziel. 282,3 km, Fahrzeit 09:57. Wieder um eine Erfahrung reicher, schönes Wetter macht dich nicht schneller und wenig Wind, aber andauernd von vorne, ist in der Summe viel Wind.

Die Fahrt wurde mit einer heißen Dusche gekrönt und mit einer RIESEN Pizza im angrenzenden Italiener.
Tolles Team mit euch immer wieder.
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Ulrike
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Endlose Alleen und ein vertrackter Track

Beitragvon Ulrike » 17.10.2011, 21:13

Beim 2. Anlauf wollten Konkursus und ich unbedingt mit einem vernünftigen zeitlichen Ergebnis (sprich vor Einbruch der Nachtruhe) finishen und hatten gut vorgesorgt. Bekleidung und Beleuchtung nur vom Feinsten, eine ganz frühe Startzeit und nach dem Motto "Doppelt hält besser" gleich zwei Garmins. Da fehlte nur noch der richtige Track.

Google verwies sofort auf Hakys "Zeitfahren Hamburg Berlin (kürzeste Route)!"

<img src="http://wp.rt-uk.de/Zeitfahren HH-Berlin 11-1.jpg" alt="">

Das klang so unwiderstehlich, dass der Track ohne "Wenn und Aber" aufgespielt wurde.

Frohen Mutes warteten wir in Altengamme auf das Startsignal und los ging's. Nach wenigen Minuten war die Euphorie verflogen. Die Garmins streikten. Mein eTrex hängte sich bei der Satellitensuche auf und Konkursus wusste nicht, wie er bei seinem neu erworbenen Edge die Beleuchtung unter Kontrolle bekommen sollte. Stehen bleiben gab's nicht, also anderen, die wussten, wo es langging, hinterher jachtern.

Nachdem es hell geworden war, konnte ich den eTrex durch einen Neustart wiederbeleben, sodass wir bei Bedarf auch ohne andere zügig weiterkamen. Irgendwann tauchte in der Ferne die Dömitzer Brücke auf. Herrlich, gleich gibt's das tolle zweite Frühstück und ein Luxus-Klo. Aber Haky sah das wohl anders. Kurz vor der Brücke führte sein Track über einen Fahrradweg, dem wir brav folgten. Wieder auf der Straße begegneten uns viele andere Fahrer, denen wir uns, voller heimlicher Freude über die gelungene Abkürzung anschlossen.

Merkwürdig war nur, dass niemand mehr anhielt. War die Kontrolle dieses Jahr vielleicht woanders und wir hatten es bloß nicht mitbekommen? Ich drehte mich um, um mich mit Konkursus zu beraten und sah nur noch die gähnende Leere. Nichts und niemand, wie vom Erdboden verschluckt. Also Handy raus! Ja, er war stehen geblieben, weil er schon vorher mitbekommen hatte, dass wir dank Haky die Kontrolle umfahren hatten. Er hatte hinter mir hergebrüllt, gegen den Wind sinnlos.

Nun stand ich da am Wegesrand, sah andere Foris freundlich grüßend vorbeiziehen und überlegte, wie ich es Haky für seine üblen Schabernack heimzahlen könnte. Nach einer Weile kam dann auch Konkursus, nachdem wir beschlossen hatten, dass Zurückfahren keine Option war.

Weiter ging es auf den endlosen schnurgeraden Alleen, den Wind von vorn und einen spinnenden eTrex vor der Nase.

<img src="http://wp.rt-uk.de/Zeitfahren HH-Berlin 11-2.jpg" alt="">

Der hatte inzwischen eigenmächtig die Trackfarbe von rosa auf schwarz verstellt, so dass der Track kaum noch vom Wegenetz zu unterscheiden war, schlecht und anstrengend für sehschwache Brillenträger und viele Zwangs-Stopps um Abzweigungen richtig zuzuordnen.

Als Entschädigung für das entgangene Frühstück und den Frust mit dem Track war dann bei Halbzeit ein Stop beim McCafé in Wittenberg unvermeidlich, sodass wir frisch gestärkt weitere endlose Alleen abarbeiten konnten.

<img src="http://wp.rt-uk.de/Zeitfahren HH-Berlin 11-3.jpg" alt="">

Ab und an kamen uns andere Fahrer entgegen, die meinten dass die Richtung falsch, aber mangels Alternative folgten wir weiter Hakys Track. Als wir dann schließlich auf eine Gruppe des Zevener Fahrradvereins stießen, wussten wir, dass - abgesehen von der Kontrolle - auf Haky Verlass war. Gemeinsam mit den Zevenern wurden weitere endlose Alleen bewältigt.

<img src="http://wp.rt-uk.de/Zeitfahren HH-Berlin 11-4.jpg" alt="">

@Johanna Unglaublich, aber wahr. Die können auch langsam !!!! :bruellwitz:

In der Helligkeit konnten wir dann auch nachvollziehen, woran wir letztes Jahr gescheitert waren. Der "Fahrradweg" von Berge nach Nauen war in Wirklichkeit eine Fahrradstraße, d.h. eine kleine Straße, die für Autos gesperrt war, was im Dunklen und bei Regen nicht zu erkennen gewesen war. Wir waren auf einem normalen Fahrradweg neben der Straße Richtung Nauen in die völlige Orientierungslosigkeit gefahren.

Aber dieses Mal kam der große Augenblick ! Wir standen vor einem Schild mit der Aufschrift "Wassersportheim" und konnten uns dort noch über einige bekannte Gesichter freuen.

<img src="http://wp.rt-uk.de/Zeitfahren HH-Berlin 11-5.jpg" alt="">

Nur schade, dass Helmut und Mitfahrer noch nicht da waren. Da wir am Sonntag, 9:00 Uhr, schon auf der Starterliste für die MTB-O in Quedlinburg standen und früh in's Bett mussten, konnten wir nicht warten und drückten dafür aber ganz fest die Daumen für eine gute Ankunft. Hat ja wohl geholfen! :ifreumi:

An alle, die das erste Mal dabei waren, herzlichen Glückwunsch, ebenso an den Audax, der eine echte Kultveranstaltung geschaffen und den unerwarteten Teilnehmerzustrom souverän bewältigt hat. :Kopfüberklatschen: Besten Dank an Petrus für das tolle Wetter :Sonnenschein: und gute Besserung für Angelo, auf dass er bald wieder auf dem Rad sitzen kann. :Radler:

Hakys Track muss bezüglich der Kontrolle noch etwas modifziert werden, ist aber ansonsten uneingeschränkt zu empfehlen. Die endlosen Alleen sind sicherlich Geschmackssache. Verwöhnt durch das abwechslungsreiche MTB-Fahren hatte ich damit ab und zu gewisse Langeweile-Probleme. Nächstes Mal kommt zum Ansporn der MP3-Player mit.

Ulrike :wink:

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20Mad-Mat%2041.JPG">
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Beitragvon Konkursus » 17.10.2011, 22:07

zunächst einmal alles Gute für Angelo unbekannterweise, wobei ich schon froh bin, dass offenbar "nichts weiter" passiert ist. Nach unserer Ankunft im Wassersportheim wurds mir schon ganz anders, ich dachte schon Kiefernbruch usw.. Soweit ich das interpretiere offenbar nochmal Glück im Unglück.

Ulrike hats ja schon beschrieben, der Haky hat uns einen Streich gespielt, obwohl ich nach der Brücke in Dömitz schon ein ungutes Gefühl hatte. Obwohl wir erst zum zweiten Mal bei HH-B gestartet sind, konnte ich mich an die Strecke direkt an der Elbe nicht erinnern. Ich dachte, wir müssten geradeaus. Aber, wenn Haky das vorgibt.

Als wir dann Ortsausgang von Dömitz waren, verstärkte sich das Gefühl immer mehr. Nun dachte ich, ist nicht guter Rat teuer, sondern Technik muss abgeschaltet werden, das gute alte Papier muss her. Hatte ich ja einigermaßen lesbar klarsichtgeschützt auf der Lenkertasche. Ein wenig eingelesen, halt stopp, der nächste Ort wird von Audax n a c h d e r K o n t r o l l e schon als auch tatsächlich nächster Ort angegeben, also umfahren. Nach oben geguckt, da war Ulrike, die wohl auch versucht hatte, Anschluss an eine Gruppe zu finden, mindestens 100 m entfleucht.

Einen ersten kurzen Sprint eingelegt, Ihr wisst es, allein gegen den Wind, sinnlos. Also gebrüllt (und ich kann brüllen) aus Leibeskräften, auch gegen den Wind sinnlos. Angehalten, Telefon, Ihr ahnt es schon, " der Teilnehmer ist zur Zeit nicht erreichbar", Grrr. Mein Inneres glich einem Schnellkochtopf. Bis Dömitz alles okay, dann so etwas.

Wie Hanseat ein Faible für Nachkommastellen hat, habe ich eines für Zeiten, die nach Möglichkeit auch eingehalten werden sollten. Also war meine Ansage: 10:00 Kontrolle Dömitz. Und wir waren dran, die Zeit genau zu treffen. Deshalb war meine Laune auch gut, obwohl ich am Kniepenberg der Gruppe Fernschnellgut adieu gesagt habe, weil ich immer an letzter Position gefahren bin und das am frühen Morgen nicht so mein Ding war. Und vorne wollte ich nicht fahren, gerade um zu Ulrike nicht abreißen zu lassen. Ja, so kommts.

Dann war der Kontakt wieder hergestellt, kurz beratschlagt, ob wir zur Kontrolle zurückfahren, nee, 10 Kilometer hin, 10 Kilometer zurück, nur wegen der formalistischen Einhaltung der Kontrolle, das ist zuviel des Guten. Wir sind sowieso schon genug gestraft durch Warten, Telefonieren usw. und hatten letztendlich auch 278 Km auf dem Tacho.

Aber: danach war zeitmäßig die Luft raus. "Locker" nach Berlin, das war die neue Devise und als Vorgabe: mit dem letzten Büchsenlicht reinrauschen, was dann auch einigermaßen geklappt hat.

In der Tat ist HH-B schon eine wahre Kultveranstaltung, die nächste Teilnahme fest vorgesehen. Am besten so oft teilnehmen, dass man die Technik nicht mehr braucht, könnte nach dem dritten Mal so sein und dann ein wenig aufs Tempo drücken.

Den Organisatoren noch einmal vielen Dank, hat alles gut funktioniert und die Teilnehmerzahl sagt alles.


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mad.mat
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Beitragvon mad.mat » 17.10.2011, 22:30

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20Heimfelder%20Dirk%2012.jpg">

Gute Besserung an Angelo. Danke an HeiDi und mein Team. Danke an den Ausrichter.

Ja, wie war es für mich? Mit Abstand betrachtet bin ich stolz und freu mich, dass ich es geschafft habe. Schon Wochen vorher war ich aufgeregt und habe mir viel Gedanken über das Rennen gemacht. Zum einen kannte ich nur Dirk aus meinem Team und ich laboriere immer noch an den Folgen des Sturzes in Walsrode.

Das ganze Gewusel am Start im Altengammer Fährhaus war schon toll, ich sah viele bekannte und neue Gesichter. Unter anderem lernte ich die Jungs vom Eisenschweinkader kennen.

Nach dem Start war für mich alles in bester Ordnung, wir bildeten mit den Fortuna Celle Team um Condal und Dirksen1 einen schnellen Express und ich genoss die Landschaft und die Strecke. Kurz von Alt-Garge hatte ich verdammt Glück, denn die von mir am Gabelschaft angebrachte Lampe löste sich und rutschte Gott sei Dank nicht in die Speichen. Mit meinem Bordwerkzeug konnte ich den Halter nicht abbauen und so musste mir Peter mit seinem Tool aushelfen. Nebenbei bemerkt war mein Team sofort geschlossen an meiner Seite und half mir.

Schnell konnten wir wieder auf die Reise gehen und bald die Steigungen um den Kniepenberg zusammen mit Helmuts Truppe genießen. Kurz vor Dannenberg gab es eine kurze Diskussion über Abkürzungen und auf einmal waren wir an der Kontrolle in Dömitz. Hier erwarteten uns dieselben freundlichen Gesichter wie am Start und es gab Brote und Getränke. Allerdings erfuhren wir hier schon von Angelos Unfall.

Kurz hinter Dömitz waren wir mehr oder weniger allein unterwegs und ich konnte nicht mehr wirklich stark vorne im Wind fahren und blieb hinten. Mein Team war ausnahmslos stärker als ich und die Jungs mussten teilweise mit gebremstem Schaum fahren, um mich nicht zu verlieren. Heidi hat sich wirklich um toll um mich gekümmert, obwohl er selbst Probleme bekam.

Ab 150 km bekam ich von der Landschaft und den Alleen eigentlich gar nichts mehr mit, da ich, voll am Anschlag, nur noch das Hinterrad meines Vordermannes halten wollte. Großes Glück, hatte ich, da meine Berliner Teammitglieder ab hier die Strecke kannten wie ihre Westentasche und ich überhaupt nicht aufs Navi achten musste.

In einer kurvigen Ortseinfahrt wollte uns ein Autofahrer überholen und drängte, als Gegenverkehr kam, den vor mir fahrenden Dirk ab und als mir die Straße ausging, fuhr mir der Autofahrer gegen meinen Oberschenkel. Ich machte mit Faustschlägen gegen die Seitenscheibe auf mich aufmerksam, sah in ein ungläubiges Beifahrergesicht und als der Fahrer mich bemerkte fing er auch gleich an zu pöbeln.

In Rhinow gab es dann endlich die ersehnte Pause und der Netto dort hat wohl das Geschäft des Monats gemacht. Hier traf ich auch noch Thali.

Ab jetzt zählte ich nur noch in 10 km Schritten, die nur zäh verrinnen wollten. In Nauen, flog mir dann auch noch das Navi aus der dafür angebrachten Oberrohrtasche. Aber zum Glück hatte ich es am Vorbau mit der Trageschlaufe gesichert. Ab da verstellte sich das Vista und wollte irgendetwas routen. Unsere Berliner Jungs haben uns über Schleichwege geführt, das es nur so eine Freude war. Leider war ich schon zu kaputt, um das in diesem Moment alles zu genießen. Als mein Tacho 269 km zeigte, dachte ich, jetzt muß es ja vorbei sein. Die Frage an meine Teamkollegen, wie weit es denn noch sei, wurde mit 3-5 km beantwortet. Das war niederschmetternd. Doch plötzlich war das Wassersportheim erreicht und alles war toll. Die Frau von Peter hat Kaffe und Kekse gereicht und alle waren glücklich. Viele Bekannte waren schon dort oder trafen nach und nach ein. Nur eine Truppe fehlte…..

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20059.JPG">

Bild oben: Heimfelder Dirk
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Beitragvon Superwosi » 17.10.2011, 23:22

Alle verrückt.

Aber ich mag Euch (trotzdem?!)

Toll.
"Fahr im Training so viel oder wenig wie du willst. Aber fahr." (Eddy Merckx)
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Beitragvon Helmut » 18.10.2011, 00:48

Tastatur ist gegen ne neue ausgetauscht und schon kann ich mich wieder den Bildern und Texten widmen...

Hier kommen von Heimfelder Dirk, Mad.Mad und mir

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/index.html">200 Bilder vom Zeitfahren Hamburg – Berlin</a>.

Was tags darauf passiert, erfährst Du aus dem

<a target="_blank" href="http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/viewtopic.php?t=4597">Bericht und Bilder von der RTF Jenseits der Havel</a>.
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Beitragvon Twobeers » 18.10.2011, 07:22

Bild

Ich hab mich wirklich so gefühlt, wie ich aussah....

Twobeers

@Ulrike: standest Du am Wegrand, gute 10km hinter Dömitz an einem Abzweig und hast uns gefragt, ob die Kontrolle schon vorbei wäre? Wir hielten Dich für verrückt oder verwirrt....
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Beitragvon Speedmanager » 18.10.2011, 13:18

Nachdem es im letzten Jahr, unserer Premiere bei HH-B, für Petra und mich aufgrund einiger Problemchen eher mittelmäßig lief, hatten wir für dieses Jahr eine massive Zeitverbesserung geplant. Die Fehlerquellen wurden konsequent ausgemerzt: Statt des Autonavis mit selbstgestrickter Stromversorgung wurde ein Garmin Etrex Vista angeschafft, der eingesetzte Track wurde vorher noch einmal abgefahren, um möglichst viele Kopfsteinpflaster zu vermeiden, Reifen mit verbessertem Pannenschutz wurden aufgezogen und Notfallspeichen mit eingepackt. Außerdem verstärkte Mario, wie schon bei den EZF in Olmruh und Lehrte, unsere Mannschaft.

Unser Start war für 7.18 Uhr vorgesehen, was uns ganz gut passte, da wir in Berlin übernachten wollten und deshalb dieses Jahr keinen frühen Zug erwischen mussten. Vielleicht sollte ja sogar genug Zeit für das Frühstücksbuffet bleiben? Um 5.15 Uhr holten Mario und Petra mich ab und es ging ab nach Altengamme. Kurz nach halb sieben trafen wir dann dort ein – also noch reichlich Zeit.

Unterlagen abholen (bibbern), Räder vorbereiten (bibbern), Klamotten anziehen (bibbern, aber nach dem Anziehen nicht mehr so stark). Nochmal auf Klo, auf die Uhr schauen – wat, schon wieder so spät!!! Schnell noch ein Brötchen mit Nutella, rauf aufs Rad. Petra wartet schon, Mario friemelt noch an der Halterung für seine Taschenlampe. Wir werden aufgerufen, Petra und ich rollen schon mal zum Start. „Wenn ihr so weit seid, könnt ihr in fünf Sekunden los...“ „...und los.“

Petra und ich treten an, Mario kommt gerade angerollt und hat einen fliegenden Start. Also irgendwie sind wir doch immer zu spät dran – oder der Start ist zu früh. Nach einem Kilometer der erste Stopp, Mario hat sein Vorderrad falsch herum eingesetzt und weil der Reifen ja laufrichtungsgebunden ist, halten wir an und Mario dreht es um. Über die Elbbrücke und dann immer die Elbuferstraße entlang. Es geht gut voran. Plötzlich klappert es, als Marios Lampe aus der Halterung fällt. Kurz umdrehen, Lampe einstecken (inzwischen ist es ja hell) und weiter. Es läuft gut und nach knapp 3 Stunden sind wir an der Kontrolle in Dömitz. Die Sonne hat inzwischen den Nebel vertrieben und wir verstauen ein paar Klamotten in unsere (Trink-)Rucksäcke.

Durch Dömitz dann auf eine unvermeidlichen Kopfsteinpflasterstrecke. Danach wieder normaler Asphalt. Hinter einer Rechtskurve dann eine Gruppe beim Krankenwagen. Das spülte in mir wieder Bilder von einem schweren Unfall beim ersten Brevet dieses Jahres hervor. Und so etwas wollte ich, wenn möglich, eigentlich nicht mehr erleben. Als wir an der Ambulanz vorbei fahren wollen, sehe ich, das es Uwe, Johanna und Janibal sind, die am Krankenwagen stehen! Schei$$e! Ich halte an, Jan sagt mir, dass Angelo aufs Gesicht gestürzt ist und stark blutet, aber immerhin ansprechbar und bei Bewusstsein ist. Mario und Petra kommen auch zurück, nachdem sie bemerkt haben, dass ich nicht mehr hinter ihnen hänge und nach einem kurzen Gespräch fahren wir weiter.

Vor Breese biegen wir dann auf Wirtschaftswege ab, was eine kleine Abkürzung gegenüber der Streckenempfehlung von 2008 bedeutet, die allerdings wohl mittlerweile jeder fährt. ;) Auf der langen Gerade sehen wir ein Zweierteam stehen, das wohl einen Platten oder ähnliche Probleme hat. Ich denke so im Stillen, hoffentlich sind das jetzt nicht auch noch Konkursus und Ulrike.

Waren sie natürlich doch. Allerdings sah es nur nach einem Problem mit der Satteltasche aus. Da Mario und Petra aber gerade ordentlich Dampf machen, um die verlorene Zeit wieder reinzuholen, kann ich nicht nochmal wieder anhalten, um nachzufragen, ob alles ok ist. Allerdings habe ich mich kurz zu erkennen gegeben, und nachdem Konkursus nur zurückgegrüsst und keine Hilfezeichen gegeben hat, bin ich meinem Trupp wieder hinterhergestiefelt.

Danach lief alles wieder ganz normal, die Baustelle in Groß Lübben haben wir über einen Bauernhof umfahren, durch Bad Wilsnack ging 's über Fußwege. Etwas hinter Quitzöbel bleibt eine Gruppe, die wir überholt haben, in unserem Windschatten, was ja eigentlich kein Problem ist. Allerdings fährt mir der erste Fahrer dieser Gruppe in Nitzow gegen mein Hinterrad. Ich muss ziemlich heftig gegenhalten und freue mich, dass er sich anschliessend neben mich setzt und sich entschuldigt. Wäre er auch noch hingeschlagen und wir hätten erste Hilfe leisten müssen, wäre das wirklich zu diesem Zeitpunkt das Tröpfchen gewesen, dass das Fass zum Überlaufen bringt. Jedenfalls lässt die Gruppe anschließend abreißen und in Havelberg fahren wir wieder alleine.

Am Ortsausgang Havelberg übersehe ich, gerade vorne fahrend, eine ausgefräste Asphaltkante. Wir rumpeln alle drei durch dieses Schlagloch, Mario verliert zwei Flaschen, Petras Lampe zeigt nach unten und meine Hinterradfelge hat einen Schlag. Nachdem wir uns wieder sortiert haben und weiterfahren, ist auch die Gruppe wieder bei uns. Ein Fahrer dieser Gruppe übernimmt auch kurzzeitig die Führungsarbeit. Vor Kuhlhausen biegen wir auf den Plattenweg ab, um das Kopfsteinpflaster im Ort zu umgehen – die Gruppe bleibt uns treu. ;) Hinter Kuhlhausen meint jemand aus dieser Gruppe, dass das wohl ein Abkürzung wäre – nee, ist sogar länger, aber immer noch viel besser als dieses Kopfsteinpflaster, das auch Paris-Roubaix alle Ehre machen würde.

Zwischen Strodehne und Rhinow bemerke ich, dass sich immer mehr Fahrer der Gruppe zwischen mich (ich fahre zu der Zeit hinter Mario) und Petra drängen. Ich winke die Fahrer vorbei und Mario fragt, ob er dran bleiben soll. Nee, soll er nicht. Petra fährt nämlich gerade in eine Krise und bekommt Krämpfe. Vor Friesack müssen wir daher auch eine Pause einlegen, damit sie sich wieder einigermaßen frei dehnen kann. Genau hier müssen wir dann auch unser Zeitziel von „um die 9 Stunden“ endgültig aufgeben.

Ich fahre die nächste Zeit betont aufrecht, um mehr Windschatten zu geben, was der Geschwindigkeit natürlich abträglich ist, trotzdem kommen wir gut voran. Wir sammeln auch noch einen Einzelfahrer auf, der sich zwischenzeitlich in eine Krise gefahren hatte, aber bei uns wieder ganz gut mithalten konnte. Vor Nauen verpasse ich dann den geplanten Abzweig und wir müssen wieder über die Baustraße, die wir noch aus dem Vorjahr in schlechter Erinnerung hatten. Die Einfahrt nach Berlin entlang der B5 hat dann zwar ein paar zu viele Ampeln, die für uns natürlich auch noch aller Rot zeigen, aber so nah vor dem Ziel ficht uns das Alles nicht mehr an.

Wir haben es wieder geschafft! Nicht so schnell wie erhofft, aber immer noch deutlich im Hellen. :D Auf der sonntäglichen Rückfahrt mit der Bahn treffen wir dann auf Dreckschleuder, der von weiteren streckentechnischen Einsparpotential zu berichten weiß (was ja auch anhand seiner Fahrtzeit eindeutig belegt ist. ;)) Vielleicht wäre ein Radurlaub in der Gegend zur Streckenerkundung nicht die schlechteste Idee.

Jedenfalls möchte ich an dieser Stelle noch die besten Genesungswünsche an Angelo aussprechen und mich bei den Veranstaltern ganz herzlich für diese gelungene Veranstaltung bedanken.
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Beitragvon Hajobu » 18.10.2011, 14:14

Nichtraucher hat geschrieben:<b>Saison Abschluß mit einem Knaller</b>

in Cumlosen hatte Hajobu hinten seinen zweiten Platten.

Tolles Team mit euch immer wieder.

Da kann ich mich nur bedanken für die Hilfe, denn ich hatte nur einen Schlauch mit und bekam den zweiten von "Fernschnellgut" (Hardy). Auch die moralische Unterstützung beim Schlauchwechsel ist nicht zu verachten! Gott sei Dank hielt die Luft bis Berlin und auf dem Nachhauseweg nach der Rückfahrt mit EC 172 von Bergedorf aus. Auch habe ich jetzt bei genauester Untersuchung keinen Anlass des Plattens im Reifen gefunden, wohl aber jeweils ein Loch in beiden Schläuchen!???
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Re: Endlose Alleen und ein vertrackter Track

Beitragvon Lobo » 18.10.2011, 17:45

Ulrike hat geschrieben:Google verwies sofort auf Hakys "Zeitfahren Hamburg Berlin (kürzeste Route)!"

Pech jehabt: Haky hat für diesen Teil eine Strecke veröffentlicht, die aus 2007 stammen muss, so ähnlich sind wir damals jedenfalls gefahren. Der Kontrollpunkt lag direkt an der Elbe und danach ging es über einen holperigen Radweg nach Dömitz (schön war's nicht).

Ansonsten habe ich mich diesmal auch daran versucht, durch Hakys Strecke inspiriert unsere ein wenig zu optimieren. In den meisten Fällen kam aber leider nur Murks heraus: z. B. ätzende Wirtschaftswege hinter Hitzacker. Da wir seinen Radwegempfehlungen eh nicht folgen wollten, sind wir dann 280 km (statt 282 km im Vorjahr) gefahren. Spart man wirklich 10 km, wenn man die beiden Radwege (hinter Damnatz zur Dömitz-Brücke und Berge-Nauen) benutzt?

Gruß

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Beitragvon Hajobu » 18.10.2011, 18:25

... Aber mal von den vertrackten Tracks abgesehen: Die Organisation vom Audax Club SH mit Burkhard und seinen Getreuen inkl. dem Superfrühstück beim "Langen" und das für über zweihundertundfünfzig Leutchen, den Streckenfotos, Gepäcktransport und zweitem Frühstück war Spitze. Und auf gewisse Weise das Wetter auch!
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Beitragvon Konkursus » 18.10.2011, 18:37

Hajobu, stimme Dir voll überein. Alles super, alles Klasse. Im Grunde ist die Beschäftigung mit dem vertrackten Track doch schon Vorbereitung für 2012. Start ist voll eingeplant :D :D .

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Beitragvon dirksen1 » 18.10.2011, 18:51

Konkursus hat geschrieben:... doch schon Vorbereitung für 2012. Start ist voll eingeplant :D :D .


Wann kann man sich anmelden???
:D
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Beitragvon Deichfahrer » 18.10.2011, 19:15

Alle Achtung und Respekt an die HH - B Fahrer. Hier sind sehr emotionaleund menschliche Einblicke eines Fahrers mit Blick das Ziel zu erreichen. Da bekommt man Lust in einem Team mit zu fahren, wobei ich am Start um die Ecke wohne. Mal sehen, ob einer im Team gebraucht wird.

Was mich enorm abschreckt sind die 280 km Fahrt auf dem Rad. Auf einer RTF habe ich mal 158 km in Angriff genommen, hier war ich Einzelkämpfer.
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Beitragvon Konkursus » 18.10.2011, 19:32

Hallo Deichfahrer,

da Du ja beim Start um die Ecke wohnst; hast Du uns im letzten Jahr gegen 07:00 auf dem Weg zum Brötchenholen beim (leider ersten) Schlauchflicken geholfen? Wenn ja, auf diesem Weg noch einmal vielen Dank.


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Beitragvon Deichfahrer » 18.10.2011, 22:05

Hallo Konkursus,
leider war ich das nicht und ausserdem hat Radsport mich gar nicht interessiert. Durch meinen Bekannten bin ich durch einen Ausfall bei Vattenfall Radrennen 2010 in Hamburg eingesprungen. Von da an hab ich gesagt: Wowww, bring ja Spass. :GrosseZustimmung:
Anmerkung: Wer Panne mit dem Rad in Vierlanden hat, dem wird geholfen. ;-)
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Beitragvon Helmut » 19.10.2011, 00:02

Die letzte RTF in Reichweite des Nordens erspähten die Mitglieder des 2003 gegründeten Audax Club Schleswig Holstein in Berlin-Spandau, wie aber da hinkommen? Na klar, mit dem Rad. Aus dieser fixen Idee wurde eine tolle Veranstaltung, die noch immer nur von einem kleinen Club getragen bundesweit große Beachtung und mit 244 Startern eine höchst beachtliche Teilnehmerzahl fand.

Ich hatte den Anfahrtsweg nach Neuengamme mit dem PKW (da fahr ich sonst immer mit dem RR lang) unterschätzt. Mit Radmarathoni kam ich kurz vor knapp an. Die Anmeldeprozedur ging dank Voranmeldung und dem Start im Minutentakt sehr zügig vonstatten.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20002.JPG">

Man bekam seine Startnummer für's Rad und ein abzugebendes Gepäckstück. Nummer in den Rucksack, am Transporter neben dem Start aufgegeben, zweite Nummer am Rahmen festtackern lassen und schon konnte es losgehen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20023.JPG">

Das bis Neuengamme aufgesparte Frühstück musste Radmarathoni sich allerdings aus Zeitmangel verkneifen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20022.JPG">

Es reichte grad noch um im Fährhaus Altengamme kurz die fast zeitgleich startenden Foris zu grüßen (nicht im Bild).

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20020.JPG">

Es war Anfangs recht kühl, aber es war klar, dass dem Nebel die Sonne folgen würde.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20063.JPG">

Wir fuhren ohne GPS nach einer alten Wegbeschreibung von bs, mussten oft nachschauen, teils dafür anhalten.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20036.JPG">

Die HFS- und Celler-Expresszüge mussten wir ziehen lassen, weil unser Team anfangs noch nicht richtig harmonierte. Erst nach der Kontrolle fuhren wir ökonomischer zusammen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20055.JPG">

Bei der Kontrolle warteten wir auf das Team mit dem verunfallten Angelo, dem ich gute Besserung wünsche. Wir wussten, das die anderen auf dem Rückweg waren, wollten hören, was passiert war.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20135.JPG">

Die Schwarzbrote mit gekochten Schinken und selbst der Kaffee schmeckten super. Dazu traf man den ein oder anderen Bekannten. So verrann dort bereits viel Zeit. Und der Unfall zeigte uns, worum es eigentlich geht: Heil Ankommen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20110.JPG">

Während Janibal & Co. Angelos Gepäck aus dem großen Berg raussuchenließen, fuhren wir ab.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20137.JPG">

Anfangs war die Strecke noch etwas abwechlungsreich, auch durch die Querungen der Elbzuflüsse.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20182.JPG">

Später mochten wir die ellenlangen Alleen nicht mehr sehen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20200.JPG">

Die Zeiten zwischen den Pausen wurden nun kürzer. Robert graute ca. 75 km vorm Ziel vor den Restkilometern, um nach der Pause um so mehr in die Pedale zu treten. Wir sehnten alle mehr oder minder das Ziel herbei, verständigten uns wenige km später darauf, der B5 zu folgen, weil es der kürzeste Weg war. So nahm das Unglück seinen Lauf.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20216.JPG">

Ein kurzes Stück lag neben der B5 ein neuer Radweg, auf den wir umzogen. Ein folgenschwerer Fehler. In der einsetzenden Dunkelheit übersahen wir einen mitten auf dem Weg liegenden Ziegelverblendstein. Der haute mir den Lenker aus den Händen und ließ mich ungeplant absteigen. Radmarathoni umfuhr mich mit einem tollen Manöver und legte sich erst hinter mir ab.

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Dann war ca. 35 km vor Berlin der Radweg zu Ende. Die B5 mutierte zur Schnellstraße auf und an der Radfahren verboten ist. Ausschilderung für Radfahrer nach Berlin oder in den nächsten Ort? Fehlanzeige! 20:30 Uhr hatte ich da als vermutliche Ankunftzeit ausgerechnet.

So hangelten wir uns von einer Querung der B5 zur nächste, immer auf der Suche nach einem neuen Alternativweg. Als wir uns in ein Industriegebiet verfuhren, stießen zwei weitere „Zeitfahrer“ zu uns. An zwei Tankstellen und jeden Passanten fragten wir nach dem Weg durch die dunkle Nacht.

Mein Smart-Phone half uns auch nicht weiter. Die Navi-App taugt nur für Autofahrer. Maps erstellte uns eine Route für Fussgänger, die uns auf eine Straße leitete, die an der Leitplanke der B5 abrupt endete. „Biegen Sie links ab auf die B5.“ plapperte das unwissende Handy mir vor. Das sind Momente, in denen man es zertrümmern möchte.

Um 22:20 Uhr kamen wir dann in Gatow an. Suppe war aus, aber es gab ja noch Brote. Der Grill war auch noch an, bloß keine Wurst mehr in Sicht. Ich tröstete mich mit zwei Bieren.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20232.JPG">

Müde kroch ich „früh“ ins Bett und es stand ja noch die RTF in Spandau an.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20242.JPG">
Dazu Floeri auf Facebook: "Konzertschnarchsaal"

Der nächste Morgen erst ließ uns bei Tageslicht erkennen, an welch schönen Ort wir gelandet waren.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20243.JPG">

Beim nächsten Mal werde ich versuchen, dafür zu sorgen, dass wir bei Tageslicht ankommen werden. Übrigens, die Audaxer zahlen aus ihrer Sicht einen hohen Preis für den Erfolg ihrer Veranstaltung. Statt - wie unter Randonneuren bei deren Brevets üblich - auch als Ausrichter selbst mitzufahren, haben sie sich das Radfahren für uns an diesem Tag verkniffen. Ich hoffe, sie hatten auch so mit uns und ihrem Zeitfahren ihren Spaß.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20239.JPG">
Zuletzt geändert von Helmut am 14.11.2011, 10:10, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Henry » 19.10.2011, 08:40

Wir hatten leider mit etwas Verletzungspech im Team zu kämpfen. Trotzdem war es eine wirklich schöne Veranstaltung.
Eins geht mir jedoch gewaltig auf die Nerven: Egal in welche Richtung und wann ich die Strecke zwischen Berlin und Hamburg fahre, ich habe immer Gegenwind. Das muss sich dringend ändern. :!:

Hier ein paar bewegte Bilder: http://youtu.be/3QKAm9VNg8g?hd=1
Leider musste ich viele schöne Stellen wegen beschlagener Linse vom Nebel oder Gegenlicht raus schneiden.
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Beitragvon Hajobu » 19.10.2011, 09:10

Deichfahrer hat geschrieben: Da bekommt man Lust in einem Team mit zu fahren, wobei ich am Start um die Ecke wohne. Mal sehen, ob einer im Team gebraucht wird.

Was mich enorm abschreckt sind die 280 km Fahrt auf dem Rad. Auf einer RTF habe ich mal 158 km in Angriff genommen, hier war ich Einzelkämpfer.

Wie du der Starterterliste entnehmen kannst, gibt es viele "Einzelfahrer" wie mich z. B., die sich unkompliziert zu Gruppen zusammenschlossen. Ja, meine Spontangruppe hat mich sogar bei meinen zwei Platten nicht verlassen!!
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Foto gesucht

Beitragvon Sonnenschein » 19.10.2011, 16:42

Hat eigentlich irgend jemand ein Foto von der Geesthachter Elbbrücke aus von der irren Sonnenaufgangs- (also schon fast Sonnenschein-)stimmung über der Elbe gemacht, oder kennt jemand jemanden, der eins gemacht hat?
Ich hab da leider mit den dicken Skihandschuhen trotz der gehörigen Länge der Brücke meinen Apparat nicht rechtzeitig aus der Tasche gepfriemelt bekommen, würde mich deshalb sehr über ein Bild von einem anderen Fotografen freuen. Das sah so unwahrscheinlich schön aus, die Farben in orange bis tiefrot, mit aufsteigendem Nebel hier und da...
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Beitragvon Sonnenschein » 19.10.2011, 17:08

@Henry
So eine Helmkamera will ich auch haben. Kannst du Tips oder Empfehlungen geben?
Auch gerne über PN, weil das ja etwas neben dem Thema liegt.
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Beitragvon Deichfahrer » 19.10.2011, 21:03

Hallo Hajobu,

vielen Dank für deine Hinweise bei deiner Tour. Mich in eine Spontangruppe einzuordnen habe ich keine Probleme.
: Kreisel :
Wie ist denn die Durchschnittsgeschwindigkeit bei dieser Tour? Bestimmt nicht 40 km? :HaHa:
Noch habe ich Zeit bis zum Start :)
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 20.10.2011, 09:03

Noch eine Anekdote: Als nach uns (!) um 22:51 Uhr der letzte Teilnehmer im Wassersportheim eintraf, wurde er - wie ich vermute - von der Tochter eines Audaxers kess und augenzwinkernd gegrüßt. "Na, Abkürzung genommen?"

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20255.JPG">

Antwort? Ihm fiel keine ein.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Pygra » 20.10.2011, 14:26

... da ich schon häufig in diesem Forum die interessanten und oft amüsanten Artikel und Kommentare anderer Fahrer gelesen hatte, dachte ich, es wäre an der Zeit, einmal einen eigenen Beitrag zu leisten.... zur Fahrt von Hamburg nach Berlin fiel mir spontan ein Gedicht ein, dass ich etwas den Gegebenheiten angepasst habe....

Dunkel war's, der Mond schien helle,
eisbedeckt die grünen Fluren,
als die Räder blitzesschnelle
langsam um die Ecken fuhren.

Auf denen saßen stehend Leute
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschossner Hase
auf dem Radweg Schlittschuh lief.

Und die Fahrer fuhrn´ im Trabe
rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
grade seine Stoppuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
und mit fürchterlichem Krach
rutschten rollend durch der Gassen breiten,
die Randonneure lautlos schreitend.

Und auf einem blauen Rad,
das rot gestrichen war
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem braunem Haar.

Von der regennassen Straße
wirbelte der Staub empor.
Und der Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen
hielt er fest des Lenkers Enden.
Denn er konnte nicht ertragen,
vor einem hinterher zu fahren.

Und zwei Fische liefen munter
durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
Und der graue Tag erschien.

Dies Gedicht schrieb (teilweise) Wolfgang Goethe
Abends in der Morgenröte,
Als er auf dem Fahrrad saß
Und seine Morgenzeitung las.

..... mfG ... ;)
Sonnenschein
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Beitragvon Sonnenschein » 20.10.2011, 18:00

Sehr schön, Pygra.

Sagst du dann auch noch, wie das Original heißt, damit man deine dichterische Leistung auch richtig würdigen kann?
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tierfreund23
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Beitragvon tierfreund23 » 20.10.2011, 20:43

So, nun war er da, der Tag auf den ich solange hingefiebert hatte, über den ich mir soviel Gedanken gemacht hatte. Als ich dann morgens (bzw. mitten in der Nacht) das Haus verließ, stellte ich sofort fest, dass es saukalt ist, gefühlte 3 Grad, na das kann ja lustig werden.

Erstmal ins Auto und Heizung an. Kaum war ich losgefahren, sah ich hinter mir Blaulicht, Polizei, allgemeine Verkehrskontrolle. Zu meinem Glück hatte ich zuhause meine Fahrzeugpapiere vergessen, was die Herren schon begeisterte, aber dann wurde es richtig lustig. Weil ich mir Sorgen gemacht hatte, irgendetwas vergessen zu haben (habe am Vorabend meine Sachen ja nur 100-mal kontrolliert), hatte ich auf dem Beifahrersitz meine Energielieferanten für den heutigen Tag ausgebreitet. Energieriegel, Gel, Bananen und 3 Tüten mit Getränkepulver. Ja genau, 3 Tütchen mit einem weißen Pulver. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass der Spaß jetzt erst richtig losging. Nach langen verzweifelten Erklärungen (ihr hättet das Gesicht von dem Polizisten sehen müssen, als ich ihm erklärte, dass ich gleich ein Radrennen von HH nach B fahren will…) roch der gute Herr vorsichtig an der geheimnisvollen Substanz. OK, riecht nach Zitrone, vorsichtig steckte er dann den Finger in das böse Tütchen und kostete (wie in einem schlechten Hollywood Film) vorsichtig. Lange Rede, kurzer Sinn, nach einer Belehrung wegen meiner Fahrzeugpapiere und einer Verwarnung wünschten sie mir viel Spaß und ich durfte endlich weiterfahren.

So nun war ich im Zeitdruck, schließlich bin ich mit Robert am Bergedorfer Bahnhof verabredet, wo ich ihn abholen sollte. Robert schnell eingesammelt und ab Richtung Altengamme zum Start. Dort angekommen sind wir gleich zur Anmeldung geeilt, diese ging super schnell, also ab auf die andere Straßenseite und erstmal schauen, wer alles so da ist.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20011.JPG">

Dort trafen wir die üblichen Verdächtigen, aber nicht unseren Helmut. Es hatte ihn auch noch niemand gesehen. So langsam kam Panik auf. Also Telefon raus und Helmut anrufen. „Der Teilnehmer ist zur Zeit…“ Super, jetzt kommt richtig Panik auf (wir alle kennen ja unseren Helmut und seine Pünktlichkeit). Also erstmal mit Robert zurück zum Auto und fertig machen zum Start. Als wir dann zum Start kamen wartete dort zum Glück Helmut mit Gerrit auf uns. Also konnte es endlich losgehen.

Kaum waren wir losgefahren, machte mich Helmut darauf aufmerksam, dass mein Rücklicht nicht an war, also bin ich schnell angehalten und habe es eingeschaltet. Kurzer Sprint um zur Gruppe aufzuschließen und gleich nach vorne zu fahren. Nun war ich im Rennfieber und fing gleich an richtig Druck zumachen, sofort kam Robert zu mir nach vorne geeilt und meinte, ich soll mal ruhig machen, womit er auch recht hatte, schließlich hatten wir ja noch etwas vor uns, außerdem hatten wir ja mit mad.mat ausgemacht, dass wir es ruhig angehen lassen und dann zusammen mit seiner Gruppe fahren. An der Brücke über die Elbe habe ich doch fast die Gruppe falsch geleitet, wenn nicht von hinten ein „He hier müssen wir rüber“ gekommen wäre. Also schnell gewendet und ab über die Brücke. Auf der Brücke bot sich uns ein fantastisches Bild, die Elbe im leichten Nebel bei aufgehender Sonne - einfach traumhaft.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20025.JPG">
Anmerkung Admin @Sonnenschein: Et voila! Weiß allerdings nicht, ob's Deinen Ansprüchen genügt.

So ging es nun weiter auf der anderen Elbseite. Nach kurzer Zeit kam nun die erste große Gruppe von hinten angerast. Kurz umgeschaut, ob wir da mitfahren wollen. Keiner hatte Einwände, also kurz antreten und rein in die Gruppe. Nun lief es genauso wie ich es mir vorgestellt hatte, schöne große Gruppe, die vorne dementsprechend richtig Druck machte. Plötzlich hörte ich von hinten, Gerrit ist weg. Etwas traurig, weil schließlich fing es gerade an richtig Spaß zu machen, nahm ich Tempo raus und ließ mich aus der Gruppe fallen und wartete auf die anderen. So langsam kam Gerrit, nun fuhren wir wieder zu viert weiter.

OK, dachte ich mir, fahren wir erstmal weiter, kommt bestimmt gleich die nächste Gruppe, außerdem wollten wir sowieso mit mad.mat fahren. Es dauerte auch nicht lange, da kam dann endlich die Gruppe mit mad.mat, also noch mal von vorne, kurz Gas geben und rein in die Gruppe, jetzt war ich richtig glücklich, dass es geklappt hatte und ich arbeitete mich erstmal zu Mathias vor, um ihm Hallo zu sagen. Nun kamen die ersten Hügel und ich fühlte mich richtig gut. Da ich mittlerweile unsere kleinen Hügel liebe und ich am besten damit klar komme, wenn ich sie im Sprint nehme (ist am erträglichsten für meine Knie), jage ich die Berge hoch und warte in der Abfahrt auf Mathias. Plötzlich fragt er mich, wo meine Gruppe ist. Leider kann ich das nicht beantworten und bin auch etwas verzweifelt, schließlich war ich froh, dass es geklappt hat in die Gruppe zu kommen. Also verabschiedete ich mich von Mathias und stelle mich an den Straßenrand und zündete mir erstmal eine Frustzigarette an.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20066.JPG">

Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen sie dann endlich. Wir beschlossen dann unsere erste kurze Pause zu machen, um schnell die Energietanks aufzufüllen. Frisch gestärkt ging es dann nun weiter. Langsam fing ich mir an Gedanken zu machen, wie es weiter gehen sollte, wenn wir keine große Gruppe erwischen würden und wir zu viert weiter fahren würden, wird es deutlich anstrengender. Wer mich kennt, weiß, dass ich innerlich schon etwas gekocht habe, ich sagte dann auch zu Robert, dass wenn es so weitergeht, dass ich weg bin. Wir fuhren erstmal gemütlich weiter und ich wartete darauf, dass endlich die nächste große Gruppe kommt. Die lies zum Glück auch nicht lange auf sich warten also wieder kurz antreten und rein in die Gruppe. Alles lief wieder wunderbar, bis ich wieder merkte, dass der Rest der Gruppe wieder weg war. Nun war ich langsam richtig sauer und ich fragte mich, wo denn das Problem sei in einer Gruppe zu bleiben. Schließlich stellte sich dann heraus, dass Gerrit keinen Windschatten fährt und somit es auch sehr schwer ist einer Gruppe zu folgen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20079.JPG">

Nun dachte ich mir OK, fahren wir erstmal bis Dömitz und dann sehen wir weiter. Ich fuhr dann erstmal wieder die ganze Zeit vorn, um mich abzureagieren, weil wer mich kennt weiß, dass wenn ich sauer bin, ist mit mir nicht zu Spaßen und ich flippe dann auch sehr schnell aus und werde etwas lauter. Nun ging es auf kleinen Nebenwegen durch wunderschöne Landschaft, mittlerweile reagierte ich mich auch wieder ab und ich fügte mich meinem Schicksal und trennte mich von meiner Vorstellung und ließ langsam wieder den Teamgedanken in mir wieder aufkommen, nun zählte für mich nur noch irgendwie in Berlin anzukommen. Nebenbei machte ich mir mittlerweile auch Gedanken, ob es Gerrit überhaupt bis Berlin schaffen wird, weil wir immer öfter Tempo rausnehmen mussten, damit wir ihn nicht verlieren. Aber trotzalledem erreichten wir dann endlich Dömitz. Ich war glücklich da noch Mathias anzutreffen, den ich gleich herzlichst begrüßte. Wir rauchten noch schnell eine zusammen, dann musste er auch wieder los, weil sein Team weiter wollte. Am liebsten wäre ich gleich bei ihm mitgefahren, aber OK ,wir sind ein Team und da muss ich jetzt durch.

Während der Pause redete Helmut mit Gerrit, dass er Windschatten fahren muss, weil sonst wird das nichts mehr, Gerrit bot uns an, dass wir gern alleine weiter fahren können, er schafft das schon allein, was wir aber ablehnten (ich konnte mir in dem Moment auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass er es alleine schafft, mittlerweile traue ich es ihm zu) schließlich sind wir ein Team, außerdem bekommen wir, wenn wir ohne ihn in Berlin ins Ziel kommen, eine Zeitstrafe von 60 Minuten und das wollte ich nun auf keinen Fall. Nun stärkten wir uns erstmal in Ruhe (meine Ambitionen, was die Zeit angeht, waren eh weg, ich sah es nun nur noch als gemütliche Tour) und mittlerweile kamen dann auch Anneke, Uwe und Jan zurück, die uns von dem schrecklichen Unfall von Angelo erzählten, was uns natürlich sofort zu Herzen ging und jeder sich so seine Gedanken machte. An dieser Stelle wünsche ich erstmal Angelo alles Gute.

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Als wir das nun verdaut hatten, machten wir uns wieder zu viert auf den Weg, schließlich haben wir ja noch nicht mal Halbzeit. Nun folgten erstmal unzählige Kilometer durch wunderschöne Landschaften auf ruhigen Straßen. Nach circa 50 weiteren Kilometern beschlossen wir gemeinsam die nächste Pause, jeder erzählte erstmal von seinen Problemchen, die langsam kamen. Mich plagten zu diesem Zeitpunkt teilweise ziemlich heftige Krämpfe, die mich etwas beunruhigten. Ich hatte einfach viel zu wenig getrunken. als ich dann den Rest der Reise darauf achtete regelmäßig (alle 15 min) genug zu trinken, ging es auch wieder. Robert breitete einen riesen Stapel selbst geschmierter Brote vor uns aus und bot uns an zuzugreifen, was wir uns nicht zweimal sagen ließen. Man, waren die lecker. Robert hierfür noch mal herzlichen Dank. Nun konnten wir wieder frisch gestärkt weiterfahren.

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Es machte mir auch immer mehr Spaß, nun, wo ich mich nicht mehr unter Druck setzte, von wegen einer guten Zeit, genoss ich jeden Kilometer. Die Krämpfe waren wieder weg und es rollte fantastisch und ich lies mich von der fantastischen Landschaft und diesem wunderschönen Herbsttag berauschen, und die Kilometer flogen nur so dahin.

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So langsam leerte sich mein Trinkvorrat, so dass ich die Gruppe wissen ließ, dass wir bei der nächsten Möglichkeit mal halten müssen, um Wasser zu besorgen. Das Problem war nur, dass wir nun in einer ziemlichen Einöde unterwegs waren, mit lauter kleinen Dörfern, ohne Tankstelle oder Supermarkt oder so. Aber OK, noch habe ich ja etwas zu trinken und zur Not wird einfach an einem Haus angehalten und nach Wasser gefragt. Aber das war dann doch nicht nötig. Ich weiß nicht mehr wie der Ort hieß, aber wir entdeckten dann einen Netto, den wir dann stürmten und unsere Vorräte wieder auffüllten. Da machte ich mit Hilfe meiner „Koks“-Tütchen wieder meine Flaschen einsatzbereit. Nach einer kurzen Pause setzten wir auch unsere Reise weiter fort.

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Erstmal lief es auch fantastisch. Ich fühlte mich wunderbar, auch mit der Kraft schien alles OK. Aber nun kamen die langen Alleen, die machten mich im Kopf irgendwie völlig kaputt. Ich ließ mich erstmal nach hinten zurückfallen und wenn ich dann mit der Führung dran war, konnte ich nicht länger als 3-4 km, dann musste ich wieder nach hinten. Das hatte mich richtig fertig gemacht. Ich stellte alles infrage, wozu tu ich mir das überhaupt an und irgendwie war plötzlich scheinbar mein Tacho kaputt. Irgendwie gingen dafür, dass wir so schnell fuhren, einfach die km viel zu langsam vorwärts. Ist schon echt hart, wenn der Kopf dicht macht. Und zu unserem Glück nahm nun auch der Wind etwas zu, natürlich von vorn, was auch sonst.

Ich hatte nun echt mit mir zu kämpfen, ich habe zwar keinen Moment ans aufgeben gedacht, mir dafür aber genug andere bekloppte Fragen gestellt. Aber genau diese Erfahrungen wollte ich ja sammeln, da ich mir von Anfang bewusst war, dass es früher oder später dazu kommen kann, war ich nicht ganz unvorbereitet. Ich schaltete erstmal auf meinem Tacho die Kilometeranzeige weg und versuchte wieder den Kopf frei zu bekommen, indem ich mich ablenkte. Nach circa 30 km ging es mir dann wieder besser, so dass ich auch wieder Spaß an der ganzen Sache fand. Nun beschlossen wir, dass es mal wieder Zeit wurde für einen kurzen Essensstopp. Da wir gerade an einem Supermarkt vorbeikamen, wo auch 2 andere Teilnehmer Pause eingelegte hatten, hielten wir an und gesellten uns zu ihnen, ich nutzte gleich die Gelegenheit noch mal etwas Wasser zu holen und Gerrit holte sich noch schnell ein paar Akkus für seine Lampe, schließlich fing sie früh schon an zu schwächeln und wie es aussah, kommen wir erst mit Beginn der Dämmerung in Berlin an (Da sollte ich mich aber täuschen).

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So, jetzt ging es wieder zügig weiter, die Gruppe harmonierte mittlerweile wunderbar und es machte richtig Spaß so durch die Landschaft zu eilen. Nach einer ganzen Weile meldete dann Robert das Bedürfnis eines Gewichtstunings an, so dass wir für eine kurze Pinkel bzw. Raucherpause anhielten. Als alle wieder glücklich waren, ging die Reise wieder weiter. So langsam wurde es auch in den bewaldeten Abschnitten immer dunkler, so dass wir uns dazu entschieden, die Rücklichter wieder einzusetzen, schließlich wollten wir heil ankommen.

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Ich weiß auch nicht mehr, was uns dann ritt auf dem Radweg zu fahren, aber wie soll es auch anders sein, nimmt das Unheil seinen Lauf. Mitten auf dem Weg liegt ein Ziegelstein, den Helmut nicht sah, und schon flog er in hohem Bogen durch die Luft und Gerrit gleich hinterher. Scheiße, so war das aber nicht geplant. Jetzt hieß es erstmal tief Luft holen und Mensch und Material checken. Nachdem wir den Schrecken kurz sacken gelassen haben und auch keine größeren Schäden festgestellt wurden, fuhren wir weiter, jetzt natürlich wieder auf der Straße. Circa 35 km vor unserer geplanten Zielankunft (zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass da noch ein paar Zusatz-km dazu kommen und vor allem Extra-Stunden), machte ich den Vorschlag, einen letzten kurzen Stopp zu machen, um die Akkus für den Endspurt aufzufüllen, damit wir dann bis zum Ziel durchfahren können. Robert erzählte, dass er langsam Rückenschmerzen hat und deswegen die nächsten Km gerne die Führung übernehmen würde, da er da auf dem Liegelenker fahren kann, was für ihn angenehmer ist. Natürlich hatte niemand etwas dagegen. Beflügelt davon, dass wir bald im Ziel sind, wurde noch mal richtig Druck gemacht.

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Ich war echt erstaunt, wo wir alle noch die Kraft dafür hernahmen, vor allem über Robert, der sich in der Führung kräftig gegen den Wind stemmte. Aber lange ging das nicht gut. Plötzlich standen wir vor dem Problem, dass die B5, auf der wir fuhren, für Radfahrer gesperrt ist. Mittlerweile war es auch dunkel, was die Orientierung nicht gerade erleichterte. Nun hieß es sich durchkämpfen. Es gab keine Beschilderung, die uns weiter half und die Leute die da wohnten, kannten sich scheinbar selbst nicht aus. Mit mehreren Stopps an Tankstellen und dank der Hilfe von Roberts und Helmuts Smart-Phone kamen wir dann letztendlich doch noch im Ziel an, was auch langsam Zeit wurde, da so langsam die Akkus in unseren Lampen den Geist aufgaben. Die letzten Kilometer waren ein richtig geiles Abenteuer, und es waren auch die, für die wir am längsten gebraucht haben, 3 Stunden für circa 35 km. Nach 291 km erreichten wir erschöpft, aber glücklich das Ziel. Als ich dann vorschlug, dass wir jetzt die 300 km auch vollmachen können, lehnte der Rest dankend ab.

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Fazit: Es war eine super Veranstaltung, die riesig Spaß gemacht hat, die ich unbedingt noch mal wieder holen muss. Vielen Dank an alle aus meinem Team. Letztendlich hat es riesen Spaß gemacht mit euch.

@Roberta: Ich streiche hiermit offiziell das A ab. Jetzt bist du offiziell „Robert der Starke“. Was du auf den letzten Kilometern noch mal für Druck gemacht hast, Respekt. Ich freue mich schon auf die nächste Saison mit dir und hoffe, ich kann dich noch öfter zur Langstrecke überreden.

Thomas

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Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß, dem Mann in seine Rechte,
drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede...

Zitat: Ernst Moritz Arndt 1812
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Beitragvon Helmut » 21.10.2011, 01:14

Tja, nach km 60 hatte ich auch gedacht, Radmarathoni hält das nicht durch und Tierfreund kriegen wir nicht kaputt. Ab dem Gerrit aber plötzlich fehlerfrei in der Gruppe mitfuhr, kam alles anders. Am Schluss dachte ich, der hat noch die Luft und die Kraft wieder heim zu rollen. Gerrit hat übrigens früher auch mal 100 km-Läufe mitgemacht. Die Zähigkeit hat er anscheinend noch heute.

Mit nach Berlin fuhr auch ein freier Reporter für die Zeitschrift rad-aktiv. Bin gespannt, was er schreiben wird.

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Das Begleitfahrzeug (die sind verboten) war keins, sondern das Auto seiner Frau, die wohl die Fotoausrüstung mitführte.

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geht doch

Beitragvon Janibal » 21.10.2011, 03:26

komme gerade von Angelo, mit dem Auto. Sieht gut aus, der Kerl, und ist schon wieder voller Tatendrang. Bis auf den Helm wird alles wieder gut, wohl bleiben ein paar Narben, aber er wird kein Ribery. Er bedank sich für die große Anteilnahme und hofft, das die Stimmung schnell wieder die alte wird. Sind nur Kratzer....

Ich verneige mich vor allen, die über den RTF Horizont hinaus gefahren sind. Übertreibt es nicht, PBP ist erst in 1399 Tagen...
St. Jan
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Beitragvon tierfreund23 » 21.10.2011, 20:59

Deichfahrer hat geschrieben:Hallo Hajobu,

vielen Dank für deine Hinweise bei deiner Tour. Mich in eine Spontangruppe einzuordnen habe ich keine Probleme.
: Kreisel :
Wie ist denn die Durchschnittsgeschwindigkeit bei dieser Tour? Bestimmt nicht 40 km? :HaHa:
Noch habe ich Zeit bis zum Start :)

Hallo Deichfahrer, wir hatten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,7 km/h.
Mit einer ordentlichen Gruppe geht es natürlich deutlich schneller.
Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte,

drum gab er Säbel, Schwert und Spieß, dem Mann in seine Rechte,

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Beitragvon Thali » 22.10.2011, 00:47

Da sag noch mal einer, Radler währen nicht gebüldet!

Als Betthupferl, Licht aus und laut abspielen!!
http://www.youtube.com/watch?v=pw8o96DcKPk


Sonnenschein hat geschrieben:Sehr schön, Pygra.

Sagst du dann auch noch, wie das Original heißt, damit man deine dichterische Leistung auch richtig würdigen kann?

Hat mir meine Mutter immer vorgelesen, steht in Westermanns Kinderbuch von 1951 als "Eine merkwürdige Geschichte" ohne Angabe des Urhebers. Vermutlich von Christian Morgenstern, in dem Buch gibt es weitere Gedichte von ihm.

Ansonsten: http://de.wikisource.org/wiki/Dunkel_wa ... hien_helle

Gute Nacht - schlaft schön :cry:
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Beitragvon Hajobu » 22.10.2011, 17:05

Deichfahrer hat geschrieben:Wie ist denn die Durchschnittsgeschwindigkeit bei dieser Tour? Bestimmt nicht 40 km? :HaHa:
Noch habe ich Zeit bis zum Start :)

Also, wir waren 10 Stunden und 50 min unterwegs, davon gut eine Stunde "Pausen" und das Navi zeichnete 285 km für unsere Strecke!
Gott kennen ist Leben! (Tolstoi)
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Meine Eindrücke von Hamburg – Berlin

Beitragvon Radmarathoni » 22.10.2011, 18:46

Nach einer Woche melde ich mich nun auch zu meinem zweiten Radhöhepunkt in dieser Saison. Nach dem Oderbruch-Radmarathon war es für mich die zweite lange Tour in diesem Jahr. Zu allererst möchte ich mich bei Helmut und seiner Frau bedanken, dass sie mich so freundlich aufgenommen haben und ich die Nacht davor bei ihnen verbringen durfte. Ich musste ja mit der Bahn anreisen, weil mein Auto nicht so recht wollte, wie es sollte. Inzwischen habe ich es aber wieder und es schnurrt wieder wie es soll.

Zu der Tour mit Helmut, Tierfreund und Robert brauche ich nichts mehr zu schreiben, weil ja Helmut und Tierfreund schon ausführlich berichtet haben. Vielmehr muß ich mich bei meinen 3 Teamkollegen entschuldigen, dass ich speziell am Anfang eine große Belastung für das Team war und ich so schlecht ausgesehen habe. Als Tierfreund die ersten 2 Stunden richtig Gas gegeben hatte, waren meine Bedenken richtig groß, ob ich das Ziel überhaupt sehen würde. Mein Compi zeigte da immerhin einen Schnitt von weit über 29 km/h an.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20089.JPG">

Da meine Lauf- und Radvorbereitung in diesem Jahr richtig lausig war musste das Tempo gemächlicher werden, damit ich am Ziel ankomme. Ich war hin- und hergerissen. Auf der einen Seite wollte ich keine Belastung für das Team sein und auf der anderen Seite graute es mir vor einer langen Alleinfahrt. Doch es ging ja alles gut. Einzig der Sturz und die elende Sucherei nach dem Radweg an der B 5 trübten das Bild der Tour zeitweilig.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20104.JPG">

Wir waren alle froh als wir um 22:15 Uhr das Ziel in Gatow erreicht hatten. Nach einer Stärkung zog ich mich um und schaute mir kurz meine Wunden an, die ich mir bei unseren Sturz zugezogen hatte. Kurz darauf verabschiedete ich mich von allen und machte mich auf zur S und U-Bahn Station Rathaus Spandau. Von dort ging es dann mit der U-Bahn zu Conny, wo ich um 0:50 Uhr ankam. Bei Conny zeigte der Compi dann 302,1 km an. Ich hatte die 300 km also vollgemacht.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20185.JPG">
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Beitragvon Helmut » 24.10.2011, 09:24

Bemerkenswert ist auch, auf welch enormes Interesse das Zeitfahren HH-B mittlerweile trifft. Schon nach nur etwas mehr als einer Woche wurde dieser Fred hier bereits ca. 3.000 Mal aufgerufen. Mehr Aufmerksamkeit in so kurzer Zeit erzielen in diesem Forum nur die Vattenfall Cyclassics!

Jetzt gibt es auch die bewertete, also fertige Ergebnisliste. Armer bs, nachdem er sicherlich ganz früh morgens schon den Start mit vorzubereiten hatte, konnte er die Zeit der letzten Finisher erst um 23:17 Uhr in die Wertung eingeben. Den beiden Zuletztangekommenen gilt ebenfalls mein Mitgefühl. Fahrtzeit 16:45. Was mag da alles unterwegs passiert sein?

Ergebnisse, siehe http://www.audaxclub-sh.de/node/439
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Beitragvon RobertM » 24.10.2011, 10:18

Mal kurz noch mein Senf dazu, der Rest wurde ja schon mehr als ausführlich aufgearbeitet. Eine super tolle Veranstaltung. Ab sofort nun neben dem Lg-Heidestern mein nächster Saisonhöhepunkt. Hatte ich anfangs noch Bedenken, ob ich jemals eine solch lange Strecke am Stück bewältigen könnte, so bin ich doch erleichtert im Nachhinein eines besseren belehrt worden zu sein und warte nun entspannt aufs nächste Jahr. Eine erneute Teilnahme (obwohl ich am Samstag noch meinte: Nie wieder) ist gewiss.

Um uns / unsere Lokomotive bei Laune und Kräften zu halten, hatte ich noch am vorabend ein paar Brote geschmiert, die ich dank meiner "Messenger Bag", welche auch die Kurierfahrer benutzen, gut und ohne stören oder Schmerzen nach Berlin mittransportieren konnte.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20069.JPG">

Dankbar bin ich auch Stine für die Leihgabe der Aufsätze. Auch wenn wir nun nicht so sehr auf Zeit unterwegs waren, so war es für mich doch etwas neues, die Straßen so zu "überfliegen". Ich werde mir definitiv noch eigene zulegen, nicht zu letzt der Optik wegen. :HaHa:

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de/Jedermannrennen/Einzel-%20und%20Teamzeitfahren%20Hamburg-Berlin%20'11/slides/Zeitfahren%20Hamburg-Berlin%20186.JPG">

Ich freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr. Dann aber ohne die Ehren-Km. Die Strecke kennen wir ja nun. Um dann mal Thomas zu zitieren: "Dann können wir nun schnell fahren."

Auch keimte die Idee, es im kommenden Sommer mit einer 2-Tages-Tour nach Berlin der Oktober-Veranstaltung gleich zu tun.
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Beitragvon Helmut » 24.10.2011, 23:17

RobertM hat geschrieben:Ich freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr. Dann aber ohne die Ehren-Km. Die Strecke kennen wir ja nun. Um dann mal Thomas zu zitieren: "Dann können wir nun schnell fahren."

Auch keimte die Idee, es im kommenden Sommer mit einer 2-Tages-Tour nach Berlin der Oktober-Veranstaltung gleich zu tun.

Nachdem ich erst gesagt habt, erstmal nicht wieder, weil's auch anderes zu erleben gibt, schwebt mir nun folgendes vor:

HH-B fahren, sich die RTF verkneifen, lieber abends das Festival of Lights ausgiebig bewundern (so das dann beides wieder an einem WE liegt) und danach irgendwo in Zentrumsnähe ausschlafen.
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Ergebnisse Hamburg Berlin 2011

Beitragvon Thali » 24.10.2011, 23:46

... wenn es denn der Wahrheitsfindung dient - hier sind die Ergebnisse HHB2011:

http://www.audaxclub-sh.de/node/439
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Beitragvon Helmut » 27.10.2011, 10:03

Wie das aus Sicht von bs als Veranstalter abging, kann man seit einigen Tagen hier erfahren:

http://www.audaxclub-sh.de/node/436

Übrigens: Auf dem zweiten Bild rechts am Rand, der Mann, der mit Bart und langen Haaren nach eigenen Angaben "auf junger Typ macht", ist der Bald-Rentner "Ex-Angelboot". Ich hatte ihn wirklich nicht erkannt, erst gestern hatte mad.mat mich drauf hingewiesen. Angelboot dachte deshalb, ich wäre nachtragend. Stimmt nicht, es gibt aus meiner Sicht nichts, das ich ihm nachtragen sollte.
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Beitragvon Helmut » 28.10.2011, 23:16

Auch dieser Bericht eines Berliner Bären liest sich nett. Allein schon die Überschrift ist toll:

<b>Einmal Hamburg – Berlin einfache Fahrt, bitte

oder

Sechs Bundesländer an einem Tag</b>

http://www.die-baeren.org/index.php?opt ... 5&Itemid=1
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HH-Berlin al la carbonara

Beitragvon Thali » 29.10.2011, 10:00

Noch ein Bericht, den einer meiner Mitfahrer gefunden hat. Er entspricht mehr seiner Seelenlage als gebeutelter Langstrecken-Notvize .

http://cervelover.blogspot.com/2011/10/ ... -mein.html
Zuletzt geändert von Thali am 29.10.2011, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon harald_legner » 29.10.2011, 11:17

Helmut hat geschrieben:Auch dieser Bericht eines Berliner Bären liest sich nett. Allein schon die Überschrift ist toll:

<b>Einmal Hamburg – Berlin einfache Fahrt, bitte

oder

Sechs Bundesländer an einem Tag</b>

http://www.die-baeren.org/index.php?opt ... 5&Itemid=1


Leider ist die Überschrift falsch: Er hat die (wenn auch) kurze Strecke durch Schleswig-Holstein vergessen. Es waren also 7 Bundesländer.
[hl]
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Re: HH-Berlin al la carbonara

Beitragvon Ötzy » 29.10.2011, 11:36

Thali hat geschrieben:Noch ein Bericht, den einer meiner Mitfahrer gefunden hat. Er entspricht mehr seiner Seelenlage als gebeutelter Langstrecken-Notvize .

http://cervelover.blogspot.com/2011/10/ ... -mein.html

Danke für den Link, ist ein schöner Bericht geworden.
Als er vom WADENKOLOSS berichtete mußte ich sofort an Volker denken...der es aber wohl nicht gewesen ist,oder?
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Re: HH-Berlin al la carbonara

Beitragvon harald_legner » 29.10.2011, 14:25

Ötzy hat geschrieben:
Thali hat geschrieben:http://cervelover.blogspot.com/2011/10/zwischen-hibernation-und-myalgie-mein.html

Danke für den Link, ist ein schöner Bericht geworden.

Heute hat Lars bei Twitter das getwittert: http://connect.garmin.com/activity/124927440
Es wird also wohl bald einen neuen Bericht geben. ;-)
[hl]

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