9. RaGo (Radgottesdienst), 1.6.2020 (Berichte und Bilder)

sonja1
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9. RaGo (Radgottesdienst), 1.6.2020 (Berichte und Bilder)

Beitragvon sonja1 » 01.06.2020, 19:57

Endlich mal wieder eine offizielle gemeinsame Veranstaltung im Radbereich, über die ich hier berichten kann/darf: der 9. RaGo in der St. Johannis-Kirchengemeinde in Neuengamme.

Na klar, auch hier waren die Auswirkungen von Corona deutlich spürbar. So konnten an einem Gottesdienst maximal 32 Personen teilnehmen – und das auch nur mit Voranmeldung und Datenerfassung. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wurden ursprünglich drei Gottesdienste (10, 11 und 12 Uhr) angeboten. Diese waren jedoch nicht erforderlich, da der Ansturm der letzten Jahre ausblieb. Es haben sich gerade mal ausreichend Interessierte gemeldet, um EINEN Gottesdienst zu füllen. Ich vermute mal, daß der Grund dafür darin zu suchen ist, daß „nur“ der RaGo stattfinden durfte. Die gemeinsame Ausfahrt und das gemeinsame Grillen/Kuchen-Essen/Beisammensein mußten leider ausfallen. Dafür lohnt sich vielleicht nicht für jeden eine mehr oder weniger lange Anreise.

Auch bei uns stand der RaGo erst nicht auf dem Programm. Da wir aus anderen Gründen aber eh in der Gegend waren, haben wir uns kurzfristig noch angemeldet. Vor Ort angekommen trafen wir das eine oder andere bekannte Gesicht: RSG-Arne, Knud, Conti-Rainer und natürlich Hajobu als Mit-Veranstalter. Durch das gute Wetter konnten wir uns alle bis kurz vor Gottesdienstbeginn draußen mit dem gebotenen Abstand aufhalten und unterhalten.

Als wir in die Kirche kamen, wurden uns die Plätze zugewiesen. Es ist schon gewöhnungsbedürftig, eine ganze Kirchenbank für sich alleine bzw. zu zweit (sofern man aus einem Haushalt kommt) zu haben. Hajobu hat es zu Beginn des Gottesdienstes jedoch sehr treffend formuliert: „Letztes Jahr hätte keiner gedacht, daß wir uns nur in dieser Form zum Gottesdienst versammeln können. Aber: Zu Ostern hätte keiner gedacht, daß wir uns überhaupt zum Gottesdienst treffen können.“ Wie recht er hat. Ich fand daran besonders schön, daß er das Positive hervorgehoben hat.

Bild

Gesungen werden durfte natürlich auch nicht. Aber die „Morgenstimmung“ aus der „Peer-Gynt-Suite“ auf der Orgel war so schön, daß ich das gemeinsame Singen nicht so sehr vermißt habe.

Nach dem Gottesdienst haben viele die gute Lage der St-Johannis-Kirche genutzt und sind Richtung Elbe auf Tour gegangen. Ich persönlich habe noch Burkhard (bs) an seiner letzten Ruhestätte besucht, länger mit Arne und Knud gesprochen, bevor wir zu unserem nächsten Besuch aufgebrochen sind.

Nächstes Jahr feiert der RaGo Jubiläum. Und wie viele wünsche ich mir, daß dieser wieder in gewohnter Form und mit vielen Teilnehmern stattfinden kann. Wir sehen uns!

P.S.: Mike667 durfte endlich mal wieder seine Kamera ausführen und stellt demnächst hier seine Bilder ein.
Zuletzt geändert von sonja1 am 02.06.2020, 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
Sonja - die radelnde Anwältin

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Re: 9. RaGo (Radgottesdienst), 1.6.2020 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Mike667 » 02.06.2020, 09:32

Moin,

die Bilder sind jetzt onlin und hier zu finden:

https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... l_id=57814

Es war ein schöner Gottesdienst - mitunter auch - weil auch politische Themen und Problematiken angesprochen wurden. Wer ist wann systemrelevant? Sind es nur die Supermärkte und Baumärkte oder vielleicht nicht auch die Kirche(n)? Daniel Günther und seine Regierung bekam für manch überzogene Handlung in jüngster Zeit sein Fett weg ... Wir alle müssen Verantwortung übernehmen, verantwortlich handeln - mehr noch jetzt in dieser Zeit. Wir können es nicht so machen wie Lucy von den Peanuts, die sich von Snoopy und all ihren Freunden eine Schriftstück unterschreiben lässt, dass sie von jeglicher Verantwortung enthebt was auch immer auf der Welt passieren mag, egal wann und wo. Charlie Brown bemerkt am Ende dieses Comic-Strips, der auf den Kirchenbänken ausgelegt war, süffisant "So ein Dokument müsste man haben..."
Die Kirchenbänke, die von einer bzw. mehreren Personen besetzt/belegt werden durften, waren in der Kirche durch Türmchen markiert. Abstand zu halten, war da nicht schwierig.

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Hoffen wir, dass nächstes Jahr wieder Vieles normaler ablaufen kann.
"Kopf runter - mit den Pedalen tanzen - auf jeden Fall ist es jetzt kein Standardtanz den ich dann auf dem Fahrrad mache, sondern es hat schon mehr mit Techno zu tun."
-- André Greipel
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HFS- Helmuts-Fahrrad-Seiten e.V.

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